KOSMOS Elektro 382 Versuche

"Schau, was der Elektromann, alles aus sich machen kann ..."

Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 2. Jun 2012, 15:08

Hallo Horst,

hier das Foto des Hilfsbrettes:

Bild

Die Abmessungen des Bretts: 120 mm x 80 mm x 20 mm. Das große Loch links ist 12 mm tief, Durchmesser 9,7 mm, das mittlere Loch ist 13 mm tief und hat einen Durchmesser von 7,0 mm.


Das Widerstandsbrett:

Bild

Es ist 470 mm x 40 mm x 10 mm groß. Hier ein Teilbild:


Bild


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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 2. Jun 2012, 16:12

Hallo Jürgen, Horst,
eine simple und recht genaue Methode die Maße der Bretter/Bohrungen
zu übermitteln, ist scannen. Einfach über Kopf auf den Scanner, sicherheitshalber die
Außenmaße übermitteln, damit man den Scanner/das Wiedergabeprogramm
nötigenfalls "eichen" kann. (Was bisher bei mir nicht notwendig war)
Zum Ausmessen lädt man den Scan z. B. in ein Schreib- oder Zeichenprogramm.
Wenn die Bohrungen nicht durchgehen, wie hier die große, muß man die Tiefe
natürlich separat durchgeben.
Gruß
Georg
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 2. Jun 2012, 21:18

Hallo Jürgen,

du scheinst einen besseren Apparat zu haben. Wenn ich das Hilfsbrett fotografiere, sieht das Bild dann so verzerrt aus wie hier:

Bild

@ Georg
So wie Jürgen das macht, genügt mir das vollauf. Da ich weiß, dass der Lochabstand nur in ganzen oder halben Zentimetern gemessen wird, lassen sich die Bohrungen mit Lineal und Bleistift analog zum Millimeterpapier-Maßstab sehr gut und genau auf das Werkstück übertragen.

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 2. Jun 2012, 22:28

@Horst
genügt mir das vollauf.

Wie du meinst.
Gruß
Georg
BTW,
hast du eigentlich 3 mm Maschinenholzbohrer?
Unter 4 mm konnte ich bisher keine finden.
Georg
 
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 3. Jun 2012, 16:11

Auf die Idee, dafür geeignete Bauteile einfach auf den Scanner legen, muss man erst mal kommen. :razz: Mir war das neu, ich habe es einfach mal probiert: Hier das Grundbrett vom 1959er KOSMOS Elektrotechnik.

Bild

Die Bildgröße habe ich hier zwar verkleinert, aber wenn zugleich die Abmessungen angegeben werden (hier 160 x 120 x 20 mm), ist es ja einfach, z.B. per IrfanView die Originalgröße herzustellen und dann alle weitere Werte nachzumessen. :-)

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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 3. Jun 2012, 18:25

Hallo Georg und Jürgen,

aber auch hier gibt es eine Verzerrung wegen der Auflage des Millimeterpapiers erst in Höhe des Abstands der Brett-Dicke über der Scanner-Glasplatte. Man müsste praktisch eine transparente Millimeter-Folie unterlegen, um die Position der Bohrungen dirket ablesen zu können.
Gut, Jürgen, dass du hier die Grundplatte E1a einmal einstellst. So kann ich noch einmal mit meiner hier vorgefundenen (aus dem Kasten zwischen 1936 und 1941) vergleichen... und stelle prompt einige Veränderungen fest.

@ Georg
3-mm-Holzbohrer habe ich hier verwendet. Es geht aber auch ganz gut mit normalen Spiralbohrern.

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 4. Jun 2012, 11:48

Hallo Horst,

Man müsste praktisch eine transparente Millimeter-Folie unterlegen, um die Position der Bohrungen dirket ablesen zu können.


so war das nicht gemeint. "Zum Ausmessen lädt man den Scan z. B. in ein Schreib- oder Zeichenprogramm." sollte heißen,
mit dem Kursor des Zeichenprogramms ausmessen. Ein mm-Papier ist dazu gat nicht notwendig. Jürgen hat eventuell
eine mm-Teilung auf der Innenseite des Klappdeckels seines Scanners.

A propos 3-mm Maschienenholzbohrer, weißt du noch die Bezugsquelle?

Gruß
Georg
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 4. Jun 2012, 13:51

Hallo Georg,

wo ich die Holzbohrer her habe, weiß ich gar nicht mehr so genau- entweder Lidl oder Aldi oder Globus... Aber die kriegst du doch überall. Gib mal bei Ebay "Holzbohrer 3mm" ein, dann werden da 15 Ergebnisse aufgelistet.

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 4. Jun 2012, 14:14

Hallo Jürgen,

würdest du mir bitte jetzt mal folgende Teile aus "Elektrotechnik 1959" einscannen oder fotografieren:
- Tragklötzchen E70,
- Klingelfeder E90,
- Rundstab E6
- 2 Messingfedern E56

Das Isolierröhrchen E19 hat sehr wahrscheinlich 7mm Durchmesser, damit es in das Loch auf dem Hilfsbrett passt und ist 20mm lang, richtig? Ist da ein M3-Gewinde drinnen und ein Querloch?

Danke!

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 4. Jun 2012, 14:52

Hallo Horst,
tatsächlich! Als ich vor ca. 2 Jahren mal danach suchte, war nix.
Vermutlich weil ich korrekt nach Maschinenholzbohrer suchte.
Diese Verkäufer werden immer dü..er, "Holzbohrer" als Benennung
ist ganz unsinnig, Holzspiralborer gibt/gab es, sehen aber anders aus :=(
Gruß
Georg
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 4. Jun 2012, 19:38

Hallo Horst,

da fange ich mal mit dem Rundstab E6 an:

Bild

242 mm Länge, Durchmesser 9,8 mm


Jetzt die Messingfeder E56:

Bild

Sie hat die Abmessung 78 mm x 10,1 mm x 0,3 mm


Die Klingelfeder E69 mit demTragklötzchen E70 von beiden Seiten:

Bild Bild

Die Feder hat 130 mm x 12 mm x 0,5 mm, das Klötzchen hat 28 mm x 24 mm x 18 mm.

Das Isolierröhrchen E19 ist 30 mm lang, hat 7 mm Durchmesser und innen 3 mm ohne Gewinde.

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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 4. Jun 2012, 19:51

Danke Jürgen!

Noch eine Zusatzfrage: Ist die Klingelfeder da oben bis zum ersten Loch gespalten, eingesägt, oder ist das nur ein unregelmäßiger Riss?

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 4. Jun 2012, 20:26

Hallo Horst,

die Klingelfeder ist bis zum ersten Loch geschlitzt, um sie einseitig aufzubiegen (Klopfer- bzw. Klingelversuch: eine Hälfte des Federendes als Kontakt für die Kontaktschraube, die andere Hälfte mit zusätzlicher Messingklemme als Klöppel zum klingeln an der Glocke).

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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 5. Jun 2012, 11:28

Georg hat geschrieben:der Streifen sieht dem Heizwiderstand im Radiomann bzw. Radiotechnik sehr ähnlich.
Sind die Werte gleich oder scheint das nur so in den Bildern?


Die Antwort steht noch aus; soeben habe ich einige Widerstandsstreifen mal nachgemessen:

    "Plastik"-Radiomann ab 1960 hat rund 30 Ohm, teilweise ohne Nieten (die Drahtenden wurden dann einfach jeweils 3 x durch die Löcher gefädelt)
    "Holz"-Radiomann bis 1959 hat Werte zwischen 50 und 60 Ohm
    Baukasten Radio 1930 hat 30 Ohm
    Radiotechnik 1959 hat 60 Ohm

Bei verschiedenen Kästen wage ich vorläufig keine Angaben; Bei Radio bzw. Radiotechnik, also 1935 bis 1959, habe ich teilweise widersprechende Werte gefunden (z.B. 10 Ohm, 20 Ohm...)

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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 5. Jun 2012, 12:16

Hier mal der Versuchsaufbau mit den teilweise selbstgefertigten Teilen aus Elektrotechnik 1959:

Bild

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 5. Jun 2012, 16:05

Hallo Jürgen,
das sind ja erhebliche Unterschiede für den Widerstand, wenn auch
nicht soo wichtig, da es sich ja um die Verwendung als Stellwiderstand handelt.
Zu groß hat nur die Einstellung etwas weniger feinfühlig gemacht.
Wichtig war so ein Vorwiderstand auf alle Fälle, die direkt geheizten
Röhren mit Bariumkathode reagieren sauer auf Überheizung
(Emission geht verloren)
In der Zeit der Batterieröhren war es auch üblich, per Unterheizung die Verstärkung
einzustellen, sozusagen als Lautstärkeknopf. Wird dies im Radiomann
vorgeschlagen?

Die RE074d hatte 80 mA Heizstrom, mit 30 Ohm konnte man also 2,4
Volt "vernichten", das hätte für alle Fälle ausgereicht, selbst wenn jemand
eine RE072d verwendet hätte.
Wozu dient der Streifen im "Plastik-Radiomann"? Die EF98 war doch
mit 4,5 Volt aus der Batterie ohnehin schon unterheizt.
Und last not least, wozu dienten die Streifen in den Elektro-Kästen?
Gruß
Goerg
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 5. Jun 2012, 16:46

Hallo Georg,

den Heizstrom der RE074d mit ihren 80 mA wollte ich eigentlich auch noch in dem heutigen Beitrag erwähnen - nach dem Motto: das erscheint noch sinnvoll - ebenso die spätere Verringerung des Widerstands für die EF98 mit ihren 300 mA.

Dann habe ich allerdings im Anleitungsheft des "Plastik-" Radiomann ab 1960 gesehen, dass der Widerstandsstreifen bei der Röhrennutzung nur 1x gewissermaßen probeweise zur Regulierung der EF89-Heizung verwendet wird. Klar, bei nur 4,5 V Heizung einer 6,3-V-Röhre macht eine weitere Reduzierung der Heizspannung auch keinen wirklichen Sinn.

Der 30-Ohm-Widerstandsstreifen in den Radiomann-Kästen ab 1960 wird in nur wenigen Versuchen als Spannungsteiler (parallel zur Flachbatterie ! ) und einmal als Vorwiderstand bei einem Versuch ohne Röhre verwendet - so jedenfalls meine summarische Prüfung der Anleitung.

Das Thema "Widerstandsstreifen der KOSMOS-Kästen" könnte mal in Ruhe und als eigener Beitrag aufgegriffen werden... :-)

JuergenK
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 5. Jun 2012, 20:48

Hallo Jürgen,

so langsam vervollständigt sich meine Bauteilesammlung KOSMOS- Elektro.
Zur Rekonstruktion der ziemlich letzten Teile bräuchte ich noch folgende Abmessungen:

- Ankerhebel E4 aus Elektro 1959
- Kreuzschalter E9a
- E66 Pappröhrchen 6cm lang, Durchmesser??
- E61 Eisenband 120x15mm, Dicke??
- E63a Mikrofonplatte

Was ist das eigentlich, was da in dem 1941-er Kasten unter "Gummiwalze E41" läuft?

Danke für die Mithilfe!

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 5. Jun 2012, 21:04

Hallo Horst,
ist das nicht in diesem Post die Zeile 52 deiner großen Tabelle?
viewtopic.php?f=1&t=579#p1458
Transportrolle und/oder Unterlage für den Papierstreifen im Morseschreiber.
viewtopic.php?f=1&t=579&start=40#p1824
Gruß
Georg
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 5. Jun 2012, 22:20

Hallo Georg und Jürgen,

könnte es dieses Teil sein?

Bild

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 6. Jun 2012, 10:42

Hallo Horst,
schwer zu sagen. Das Übersichtsbild des Kastens, das du verlinkt hast,
zeigt etwas ähnliches auf die Kurbel aufgesteckt, aber sicher kann man
nicht sein, das Bild hat nicht genügend Auflösung.
Da es dieselbe Nr hat wie der Gummischlauch von 1934, dürfte
es aber die selbe Funktion haben. Vermutlich ist es das Stückchen
Gummischlauch von 34 auf diesen Holzkern aufgezogen.
Der Rest, den man auf deiner Holzachse sieht, ist wohl völlig verhärtet?
Da dabei das Holz bzw. der Lack (Leinöl- oder Alkydbasis) eine Rolle spielen,
solltest du den Ersatz nicht wieder auf der Holzachse belassen, nur aufziehen
zum Vorführen.
Das Gummi wird dadurch nicht ewig leben, aber wenigstens deutlich
länger. Besser wäre Silikonschlauch, der lebt wesentlich länger, sieht
aber für den Kenner nicht "original" aus.
Gruß
Georg
PS Du hast die Übersicht 1941 von FrankR, könnte der nicht auch mal
die Seite(n) zum Morseschreiber posten?
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon FrankR » 14. Jun 2012, 11:31

Georg hat geschrieben:PS Du hast die Übersicht 1941 von FrankR, könnte der nicht auch mal
die Seite(n) zum Morseschreiber posten?



Kann und werde ich tun!

Bitte aber noch etwas Geduld! Momentan ist vieles bei mir wegen Renovierungsarbeiten in Kisten verpackt.

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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon FrankR » 19. Jun 2012, 21:23

Hallo zusammen!

Hier ist nun der Scan des Kapitels "Der Telegraf" (Morseschreiber) aus der Anleitung von 1941 zum Kosmos Baukasten Elektrotechnik.
Es handelt sich nur um knappe 3 Seiten, die eigentlich nichts besonders Erkenntnisreiches bringen.

Außerdem ist die Qualität des Scans - wie auch schon meine anderen Scans aus dieser Anleitung - sehr schlecht!
Den Flachbrettscanner kann ich hier nicht verwenden ohne die sehr enge Bindung zu zerstören.
Der Handscanner kommt dementsprechend auch nicht in den mittleren Bereich der Bindung.

Bild Bild Bild


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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 19. Jun 2012, 21:43

Hallo Frank,
damit ist allens klar:

"Der Schreibstift soll durch die Öffnung in der Feder das Papier treffen können"


und :

"Die Feder muß in den mit Gummi ausgekleideten Einschnitt der Walze zu liegen kommen..."


Das ist eine treffende Beschreibung der Holzwalze mit Gummiresten, und das erste erklärt, wie
der Vorschub funktioniert.
Gruß
Georg
PS
Flachbettscanner haben eine erstaunliche "Tiefenschärfe", verwende ihn einfach mal,
ohne das Heft "aufzubrechen", du wirst staunen. Den Handscanner kannst du ja
in dein Hardwaremuseum aufnehmen :=)
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon FrankR » 19. Jun 2012, 23:15

Georg hat Recht!
Obwohl - ich mußte doch etwas die Mitte mit der Bindung drücken, jedoch ging's mit relativ wenig Druck,
es knackte nichts in der Bindung!

Hier nochmals die Scans zum Morseschreiber - diesmal mit Flachbrettscanner:

Bild Bild


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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon buedes » 20. Jun 2012, 15:32

Hallo Kollegen,

nachdem es uns nun in gemeinsamer Anstrengung :lol_1: gelungen ist, die Funktion des Bauteils E41 (Gummiwalze) zu klären, habe ich den Morseschreiber nach Franks Vorlagen einmal aufgebaut:
Bild

Ergebnis: Der Apparat funktioniert wie beschrieben.
Der praktische Aufbau war - wie bei den meisten Kosmos-Experimenten - etwas hakelig. So ist mir z.B. die Holzschraube zur Befestigung der Feder auf dem Ankerhebel erst mal abgebrochen, und ich musste den Rest ausbohren.

Eine Bleistiftmine heute zu beschaffen ist schwierig, da die alle fest eingeklebt sind.

Der Trick von Kosmos mit der dauernden Bandklemmung über die Ankerhebelfeder und der Durchgriff der Mine durch einen Schlitz in der Feder ist schon patentverdächtig. Spitze!

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektro 382 Versuche

Ungelesener Beitragvon Georg » 20. Jun 2012, 16:06

Hallo Horst,
ich hab gerade hier eine Schreibtischschublade durchsucht
nach altmodischen Druckbleistiftminen, leider vergebens. :=(
Zwei "Spitzer" dazu passend hab ich gefunden, aber keine Minen.
(Erinnert sich noch jemand an die Dahle-Minenspitzer im Raumschiff Orion?)
Ob es solche Minen noch zu kaufen gibt?
Eine Methode solche Minen aus Bleistiften zu "befreien" trotz
Kleber wäre Hitze und Temperatur, einfach das Holz abbrennen.
Gruß
Georg
PS
Es gibt sie noch:
http://www.amazon.de/Faber-Castell-1271 ... 94&sr=1-11
Georg
 
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