KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

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KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon FrankR » 30. Apr 2012, 18:27

Ein Wahnsinniger hat zu einem hohen Preis eine Rarität ersteigert. Lange hat er danach gesucht, jetzt plötzlich lag es vor ihm:

Der Oszilloskopzusatz "KOSMOS Elektronik-Labor XO - Telekosmos-Praktikum Teil 6" - zwar vorerst nur die Anleitung, aber immerhin!

Bild

Eigentlich handelt es sich bei dieser Anleitung nur um eine kurze Darstellung, wie das Oszilloskop Hameg HM207 im Zusammenhang mit dem KOSMOS Elektronik-Labor X erstmals ausprobiert und verwendet werden kann.

Die folgende erste Seite aus der Anleitung zeigt, woraus der "Zusatz XO" in seiner Gesamtheit bestand:

  • Oszilloskop Hameg HM207, inclusive dem Handbuch zu diesem Oszilloskop (nicht die hier gezeigte Anleitung!)
  • Adapter für den BNC-Eingang des Ozilloskop, der 2 vom Elektronik-Labor kommende Messkabel verschiedener Polarität (gemessene Spannung zur Auslenkung des Elektronenstrahls in vertikaler Richtung) im BNC-Stecker zusammenführt; Bananenstecker für die Messkabel
  • Die hier gezeigte Anleitung

Insgesamt verfügt die Anleitung über nicht mehr als 19 Seiten (siehe Inhaltsverzeichnis ebenfalls auf der ersten Seite).

Druckdatum und Copyright werden mit 1975 angegeben, woraus ich schließe, das der Zusatz XO in diesem Jahr auf den Markt kam.

Bild


Die beiden folgenden Abbildungen zeigen das Hameg HM207 Oszilloskop sowie den Adapter für den BNC-Eingang.

Bild

Bild


Was ich bisher noch nicht recherchieren konnte ist die Form, in der der Zusatz XO angeboten wurde.
Wurden das Hameg Oszilloskop, der Adapter plus Stecker sowie die XO-Anleitung als ein Paket im Handel angeboten?
Oder mußten diese 3 Teile separat oder gesamt bei Kosmos bestellt werden?

Ich würde mich freuen, wenn jemand darüber Bescheid wüßte.


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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon FrankR » 22. Jun 2012, 18:39

So langsam schaffe ich es, den XO Zusatz des Kosmos Elektronik-Labors zu vervollständigen.

Für 35,00 Euro konnte ich ein altes Hameg HM207 Osziloskop ersteigern.

Den zusätzlich benötigten BNC-Adapter für den Anschluß der Meßkabel, die Messkabel selbst (beidseitig 4mm Bananenstecker), sowie zwei aufsteckbare Krokodilklemmen für den Anschluß an Messpunkten habe ich separat im Elektronikhandel gekauft.

Das Gerät ist ziemlich kompakt: Höhe ca. 20 cm, Breite ca. 15,5 cm, Tiefe ca. 26 cm.
Der Leutschirm hat einen maximalen horizentalen Durchmesser von ca. 6,5 cm und einen maximalen vertikalen Durchmesser von ca. 6 cm.

Bild

Bild

Der gekaufte BNC-Adapter scheint identisch zu sein, mit dem im Originalzusatz mitgelieferten BNC-Adapter (vergleiche das Foto im XO Anleitungsheft mit dem gekauften Adapter). Die Messkabel sind in der Anleitung leider nicht abgebildet.

Bild

Was mir jetzt noch zur Vollständigkeit des XO Zusatzes fehlt, ist das Manual des Hameg HM207, das mit dem Oszilloskop mitgeliefert wurde und unabhängig ist von der hier gezeigten XO Anleitung.

Getestet habe ich zunächst nur die grundsätzliche Funktionalität der Oszilloskops: Läßt es sich anschalten? Erscheint eine Linie auf dem Leuchtschirm? Läßt sich die Linie über entsprechende Schalter einstellen? (Anleitung Seite 3 und 4 - Kapitel 1 und 2).

Bild Bild

Da ich noch nie zuvor mit einem Oszilloskop gearbeitet hatte, bin ich alle in der Anleitung beschriebenen Schritte vorsichtig durchgegangen, bis ich die gewünschte scharf fokussierte Linie in der Mitte des Leuchtschirms hatte (vertikal) und die Linie die gesamte Breite einnahm. Dies alles lief zu meiner Zufriedenheit ab.

Hier irritiert mich allerdings, daß die Linie nicht ruhig steht sondern die Bewegung des Strahls von links nach rechts für mich deutlich zu sehen ist.
Frage: Handelt es sich hier um einen normalen Effekt, der durch die 50 Hz der Netzspannung hervorgerufen wird oder liegt hier ein Defekt im Oszilloskop vor?

Wenn mir hier ein Sachkundiger weiterhelfen könnte, würde ich mich sehr freuen!

Leider ist die Belichtungszeit bei meiner kleinen Kamera nicht manuell einstellbar (nur Automatikprogramme sind möglich, wie z.B "kurze Verschlußzeit", "Sport", etc.).
Hier drei Fotos von der dargestellten Linie, die (allerdings nur auf dem Foto) nicht durchgehend erscheint). Im zweiten Bild erscheint zunächst ein Teil der Linie links, dann ein freier Bereich, der Rest auf der rechten Seite. Die Fotos stehen in keiner zeitlichen Beziehung zueinander.

Bild Bild Bild (zur deutlichen Darstellung und Vergrößerung bitte klicken)


Einige der in der Anleitung beschriebenen konkreten Messungen werde ich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.


FrankR

Korrektur - ich hatte die beiden Seiten aus der XO Anleitung vergessen einzufügen, auf denen der Funktionstest beschrieben wird. Beide Seiten habe ich nun oben eingefügt.

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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 22. Jun 2012, 20:04

FrankR hat geschrieben:Hier irritiert mich allerdings, daß die Linie nicht ruhig steht sondern die Bewegung des Strahls von links nach rechts für mich deutlich zu sehen ist.


Hallo Frank,

das beruht auf der Stellung des Zeitbasisschalters, also beim HM207 z.B. nur bei 10 oder 50 msek/cm*. Dreht man den Wahlschalter im Urzeigersinn oder auch bei "Variable", sollte der Effekt verschwinden. Es hängt von der anzuzeigenden Frequenz ab, ist sie sehr niedrig, lässt sich das eben nicht vermeiden.

Ein Service-Manual - also leider keine reine Bedienungsanleitung, habe ich hier gefunden.

JuergenK

* edit: nicht 10/50 msek/cm sondern natürlich 10/50 Hz als Kippfrequenz. Siehe dazu auch den Beitrag von Georg weiter unten.
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon buedes » 22. Jun 2012, 20:33

FrankR hat geschrieben:...Was mir jetzt noch zur Vollständigkeit des XO Zusatzes fehlt, ist das Manual des Hameg HM207, das mit dem Oszilloskop mitgeliefert wurde und unabhängig ist von der hier gezeigten XO Anleitung.


Hallo Frank,

hier kann ich weiterhelfen: Ich besitze das HM207 und auch das Manual dazu.

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Georg » 22. Jun 2012, 20:45

Hallo Frank,

Hier irritiert mich allerdings, daß die Linie nicht ruhig steht sondern die Bewegung des Strahls von links nach rechts für mich deutlich zu sehen ist.


bei welcher Ablenkgeschwindigkeit?

Gruß
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon FrankR » 22. Jun 2012, 22:42

Hallo an alle!
So viele Antworten in kurzer Zeit - ich bedanke mich!

JuergenK hat geschrieben:das beruht auf der Stellung des Zeitbasisschalters, also beim HM207 z.B. nur bei 10 oder 50 msek/cm.


Das ist ja auch genau die Timebase, die ich entsprechend der Anleitung eingestellt habe. Ich werde also mit der Timebase und der Einstellung "Variable" herumspielen, und sehen was passiert ...

Wie ist eigentlich die Timebase-Skala zu verstehen? Der Schalter steht auf dem untersten Strich, also genau zwischen den Bereichen 50 und 10. Was habe ich denn nun eingestellt: 50 msek/cm oder 10 msek/cm? Meine Vermutung: Da "ext." die einzige Einstellung ist, die genau mit einem Strich zusammenfällt und direkt darauf der 10 msek/cm Bereich folgt, nehme ich an, daß der (im Uhrzeigersinn) erste Strich weiter einen Bereich bis 10 msek/cm meint, der zweite Strich den Bereich bis 50 msek/cm, usw. Korrekt?

buedes hat geschrieben:hier kann ich weiterhelfen: Ich besitze das HM207 und auch das Manual dazu.


Super! Da wir momentan sowieso bereits Anleitungen austauschen, werde ich mich an Horst direkt per PN oder eMail wenden.

Georg hat geschrieben:bei welcher Ablenkgeschwindigkeit?


Siehe oben!

Da Du von einem 10MHz / Zweikanal-Gerät sprichst, gehe ich davon aus, daß auch das HM207 ein 10MHz Gerät ist. Liege ich hier richtig? Falls nicht: welches Frequenzmaximum misst das HM207?

Nochmals vielen Dank an alle!

Frank
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon FrankR » 22. Jun 2012, 22:54

Korrektur - in meinem heutigen Beitrag zum HM207 hatte ich vergessen, die beiden Seiten aus der XO Anleitung einzufügen, auf denen der Funktionstest beschrieben wird. Beide Seiten habe ich nun oben eingefügt.

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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Georg » 23. Jun 2012, 11:27

Hallo Frank,
zur "Ablenkgeschwindigkeit":
Da es (schon seit Langem) üblich ist, die Ablenkeinheit
in Geschwindigkeiten zu beschriften (zB 10 ms/cm), hatte
ich gar nicht richtig hingesehen!
Also dein Gerät ist noch in Ablenkfrequenzen beschriftet,
wobei der Knopf jeweils zwischen zwei Werten steht.
Das dürfte bedeuten, daß bei Linksanschlag des Knopfes
"Variable" der untere Wert gilt, bei Rechtsanschlag der Obere.
Derartige Beschriftung ist bequemer, wenn man Frequenzen
ermitteln will, man braucht dann nicht zu rechnen.
Daß du die Bewegung des Strahls siehst, ist bei der geringen
Ablenkgeschwindigkeit der Knopfstellung nicht "unvermeidbar",
sondern selbstredend. Du stellst eine kleine Frequenz ein, und
du kannst "zusehen" :=)
So ein Oszi kommt einem anfangs recht kompliziert vor, das gibt
sich aber rasch. Wie meist ist das eine Übungs- bzw. Gewöhnungsfrage.
Probiere alles aus, man kann ein Oszi nicht per Knopfdreherei
kaputt machen, nur solltest du vermeiden die Stellung "extern"
der Zeitbasis ohne externe horizontale Spannungsquelle zu benutzen,
ein stillstehender Strahl kann einen Fleck in den Phosphor brennen.
Gruß
Georg
PS, das Servicemanual ist interessant! Das 207 gab es wohl auch mal
als Bausatz, und in der ältesten Variante waren die Eingangs- und Endstufen
der Verstärker noch Röhrenbestückt!
Georg
 
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Andreas » 11. Sep 2012, 11:23

FrankR hat geschrieben:Da Du von einem 10MHz / Zweikanal-Gerät sprichst, gehe ich davon aus, daß auch das HM207 ein 10MHz Gerät ist. Liege ich hier richtig? Falls nicht: welches Frequenzmaximum misst das HM207?




Dazu kann ich evtl. ein paar mehr Details schreiben.
Deshalb muss ich ein wenig "ausholen": Die Bandbreite eines Meßgerätes (hier Oszi in der Frequenz) ist so angegeben, das man sich auf einen zulässigen "Fehler" bei der oberen Bandbreite einigt.
Bei Oszilloskopen ist heutzutage üblich: 3dB Abfall der angezeigten Spannung, bei Sinus-Wellenform (gegenüber der tatsächlich anliegenden Sapnung) == obere Frequenzgrenze.
3 dB entspricht ca. Rückgang auf 70%, d.h. ein 5V Sinussignal wird auf dem Gerät nur als ca. 3,5 V Signal dargestellt.


Früher (tm) war die Bandbreite der Geräte noch nicht so üppig, aber die Werbung schon genauso pfiffig. Daher gab es 2 Angeben, insbesondere bei Hameg: Den Wert der oberen Frequenz bei 3dB Abfall, und den Wert bei 6 dB Abfall.
6dB entsprechen einem Rückgang auf 50%, und das sah dann so aus (2 willkürliche Hameg Geräte):

HM207: 6MHz bei 3dB, 10 MHz bei 6dB.
HM705: 70MHz bei 3dB, 90MHz bei 6dB.


Das HM207 ist also eher als 6MHz Gerät nach heutiger Lesart zu bezeichnen.
Es hatte keine Triggerung auf das Signal, mußte also Synchronisiert werden um eien stehendes (und damit auswertbares) Bild auf dem Bildschrim zu erhalten.

Das so als Ausflug in die Historie.
Seit den 1980ern sind Hilfsmittel wie Autosetup in die Scopes eingebaut worden (Zuerst logisch in die Oberklasse der Tophersteller, so ab ca. 1995 auch bei Hameg in deren Mittelklasse Geräte) .

Nun etwas persönliche Meinung: So ein Hameg 207 ist sicher fein, wenn man "oriignal getreu" die Experimentierkästen sammelt. Wer lediglich das "look & feel " der damaligen Zeit haben will, schaue mal nach alten Grundig oder AEG W7 Oszis,
und wer es einigermaßen angenehm haben möchte:
ein Leader, Hameg 103, 203, 303, Voltcraft 2020, Beckmann, Kenwood, Hitachi Oszi bietet für sehr wenig Geld 10...20 MHz
Bandbreite, meist sogar 2 Kanäle (die man sehr gut in den Kosmos Experiementen nutzen kann) und triggerung.

Für diejenigen, die dann noch eins in Punkto Luxus draufsetzen möchten wäre ein Tektronix 2205, 2215 oder 2225 sowie HP 1740 eine sehr edle Ergänzung.
Andreas
 
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon buedes » 11. Sep 2012, 17:24

Hallo Andreas,

ich bin zwar nicht Frank. Aber ich schalte mich hier totzdem mal ein, weil es mich interessiert.

Aus meiner Jugendzeit habe ich auch noch ein solches HAMEG HM 207 - Oszilloskop hier stehen, und mir schon immer mal vorgenommen, mich intensiver damit zu beschäftigen. Natürlich ist mir klar, wie du auch schreibst, es ist ein "mageres" Gerät, geringe Bandbreite, Einkanal, keine Triggerung usw. Aber ich dachte schon daran, Triggerung und Zweikanal z.B. nachzurüsten, einfach um beim praktischen Umgang mit der Technik hier mal einen tieferen Einblick zu bekommen. Was hältst du davon? Gibt es einfache Schaltungen dafür?

Gruß, Horst

P.S.
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Georg » 11. Sep 2012, 18:35

Hallo Horst,
davon würde ich abraten. So ein Vorsatz enthält zwei Abschwächer, die
müssen über den ganzen Frequenzbereich kompensiert sein.
Das ist ziemlich außerhalb von Bastlermöglichkeiten, die Teile
sind kaum beschaffbar.
Die Triggerung ginge eher, ich kann mich aber nicht an Baupläen für
so etwas erinnern.
Momentan ist ein schadhafter Zweikanal-Vorsatz HZ 36 von Hameg
in Ebay der Verkäufer will 70 Euro, ich frage mich, ob der du.. oder
dreist ist., oder beides.
Man bekommt heute Zweikanal-Oszis 20 bis 30 MHz für unter 50 Eu.
(Meiner hat in den späten 90ern 20 DM gekostet)
Gruß
Georg
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Andreas » 14. Sep 2012, 08:35

@Horst:

Danke für's Willkommen .-)

Zu Deine Fragen: Die Triggerung kann man beim 207 nachrüsten. Es gibt einen Artikel in der Zeitschrift Funkschau vom Franzis Verlag, Quellenangabe liefere ich nach, die exakt diesfür exakt das Scope 207 beschreibt.
Ebenso der Bau von Mehrkanalvorsätzen in anderene FS Ausgaben.

@Georg: Ich muß Dir teilweise widersprechen. Der Aufbau der Vorsätze ist in dem Frequenzbereich nahezu trivial, die Teile gibt's für kleines Geld.
Es ist mehr ein Frage des Wollens und der Zeit. Gut, etwas Know-how ist auc hnötig -- aber die Bauanleitungne in der FS waren damals für Hobbyisten sehr gut nachvollziehbar und nahezu narrensicher konzipiert.


Da mit kommen wir zum Hameg vorsatz: Das wäre natürlich "stilecht" zu dem Gerät, aber seit einiger Zeit in in ebay ein derartiger Hype auf Hameg Geräte jeglichen Baualters aufgetreten, dass man nicht mehr von Schnäppchen reden kann.
Die 70 euro von den Du schreibst: Nun, es entspricht grob dem damaligen Neupreis des Vorsatzes (so ca. 160 DM), aber es muss klar sein:
Da geht es um Antiquitäten sammeln, und das erklärt teilweise die Preise.

Aber wer Kosmos Kästen sammelt, wird vermutlich ähnliche Preisentwicklungen erkennen.

Ähnlich dem Verfall der Preise von Analog-Scopes, die noch "günstig" sind: Ich selber mag z.B. Tektronix, finde aber leider kaum noch für Bastler bezahlbare Altgeräte.

Etc.
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon buedes » 14. Sep 2012, 11:09

Hallo Andreas,

das wäre natürlich super, wenn ich an diese Funkschau- Artikel drankäme!

Gruß, Horst
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 14. Sep 2012, 11:27

Einen Zweikanal-Vorsatz für das im Rahmen der KOSMOS E200-Serie angebotene Oszilloskop konnte man mit den zum Gerät mitgelieferten Bauteilen realisieren:

viewtopic.php?f=84&t=527

Wenn man da nur den Schaltplan bekommen könnte...

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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon Andreas » 17. Sep 2012, 08:24

@ Horst (buedes):

So, hier nun die versprochene Literaturstelle:

Funkschau, Jahrgang 1979, Heft 18, p. 1079 und 1080.

Da sowas dem Copyright unterliegt, habt Ihr bitte Verständnis dafür das ich keine Ärger möchte: Ich werde hier im Forum keine Kopie ablegen.
Falls Ihr dazu also weitere Fragen habt, können wir das gerne per email klären wo Ihr diese Kopien aus der nächstgelegenen Bücherei herbekommt .-)
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Re: KOSMOS Elektronik-Labor XO (1975)

Ungelesener Beitragvon FrankR » 23. Sep 2012, 00:25

Hallo Andreas und auch ein herzliches Willkommen von mir!

Ich möchte mich nun auch noch persönlich für Deine sehr ausführlichen Infos oben bedanken!

Ich war einige Zeit außer Gefecht gesetzt (Ellenbogen rechts und links gebrochen ...), deshalb meine Antwort erst so spät!
Aber jetzt legen wir wieder los ...

Bis dann!
Frank
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