Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

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Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 5. Nov 2012, 21:22

Hallo zusammen

Hier ein paar Bilder des bekannten Kosmos XN3000 in neuem Gewand ab 2012

Auffällig sind zunächst die neuen mint farbenen Pulte die bereits im Kosmos Elektronik Profi zum Einsatz kommen.




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Der Umschlag des Handbuchs wurde nun etwas farbenfroher gestaltet.
Von den Experimenten her dürften die alte und die neue Version identisch sein.
Wer genau hinsieht wird feststellen das es sich bei den beiden Styroporeinsätzen exakt um die Einsätze handelt die bereits im Elektronik Profi verwendet wurden.
Man könnte also sagen aus dem alten Elektronik Profi wurde der neue XN 3000.

Mehr kann ich derzeit noch nicht sagen.


viele Grüße

Rolf
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Re: Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

Ungelesener Beitragvon FrankR » 5. Nov 2012, 23:13

Hallo Rolf!

Du vermutest zwar, daß die Experimente sich im Vergleich zum XN3000 von 1992 nicht verändert haben, aber es könnte doch trotzdem sein, daß sich der Aufbau, die Vorgehensweise oder die Reihenfolge geändert haben.

Deshalb würde ich es auch hier begrüßen, wenn Du noch Scans vom Inhaltsverzeichnis und der Teileliste einfügen würdest.
Das wäre toll!

Gruß von

Frank
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Re: Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 6. Nov 2012, 23:14

Hallo,

die Chancen, das die Handbücher identisch sind, ist sehr hoch. Die Handbücher zwischen dem alten XN3000 und dem electronic profi haben sich nur in der Bindung unterschieden und waren sonst absolut identisch. Wenn jetzt die Teile immer noch die gleichen sind, gibt es eigentlich keinen Grund das Handbuch mit viel Aufwand zu ändern, ohne das ein werblich nutzbarer Mehrwert entsteht.

Intressant ist allerdings der zeitliche Werdegang auf der Kosmos-Homepage:

- XN1000, XN2000 und XN3000 mit Übergangskästen XN15000 und XN2500
- Übergangskästen werden aus dem Programm genommen
- Parallel zur XN-Reihe erschienen die neu gestaltete aber inhaltsgleiche Reihe electronic basic/profi
- Es wird nur noch der elektronik basic und der XN3000 beworben
- Beide Reihen werden nicht mehr beworben dafür gibt es eine Nachfolgereihe electronik start/master mit neuem Stecksystem
- Der XN3000 taucht wieder in der Farbe des electronic profi auf
- Der elektronic master wird nicht mehr beworben. Es gibt nur noch den electronic start und den XN3000

Mit den seit mehrern Jahren parallel angebotenen GEOlino Elektronik und easy electronic hat Kosmos jetzt mit vier Kästen drei verschiedene Stecksysteme im Angebot:

- GEOlinie Elektronik und XN3000 mit Steckfedern und Einzelbauteilen und Baugruppen
- electronic start mit Modulstecksysem
- easy electronic mit Druckknopfstecksystem

Dabei richten sich drei Kästen an die Altergruppe ab 8 Jahren.

Das ganze wirkt sehr zufällig ohne durchgängiges Konzept.

Gruß
Wolfgang
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Re: Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 7. Nov 2012, 07:08

Hallo Wolfgang

Leiser sind die goldenen Zeiten der Experimentierkästen egal welcher Richtung spätestens seit anfang der 90ger Jahre vorbei. Dies ist wohl dr Zeitpunkt in dem großflächig Computer und Spielekonsolen den Weg in das Kinderzimmer gefunden haben.

Nach der Kosmotronik Reihe war nur noch die X Reihe gut aufeinander abgestimmt. Es gab Ausbaustufen bis zum X4000 und dazu den Hightech, den Hitec sowie den Radio Tech.

Ab der XN Reihe ging es dann etwas drunter und drüber.
Zwar gab es auch den XN1000, XN2000 und XN3000 aber meines Wissens nach keine Übergangskästen mehr.
Dann wurde mit den gleichen Pulten der Elektronik Profi eingestreut der wiederum von den Pulten und den Bauteilen (und damit mit den Experimenten) identisch war mit dem XN3000. Hier wurden erstmals die mint farbenen Pulte eingesetzt die nun auch bei dem aktuellen XN3000 zum Einsatz kommen.

Ich könnte nun sagen der Inhalt des letzten großen XN Kasten wurde mehrfach verwurstet, mach ich aber nicht.

viele Grüße

Rolf
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Re: Kosmos XN 3000 (XN3000), 2012

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 8. Nov 2012, 20:08

meiseAC hat geschrieben:Leiser sind die goldenen Zeiten der Experimentierkästen egal welcher Richtung spätestens seit anfang der 90ger Jahre vorbei. Dies ist wohl der Zeitpunkt in dem großflächig Computer und Spielekonsolen den Weg in das Kinderzimmer gefunden haben.


Ja, leider. Vermutlich war die Einführung der XN-Serie eine Flucht nach vorne. Die X-Serie war ja noch garnicht so alt und neue Technik gab es auch keine.

meiseAC hat geschrieben:Zwar gab es auch den XN1000, XN2000 und XN3000 aber meines Wissens nach keine Übergangskästen mehr.


Die Übergangskästen hat es in den erstn Jahren tatsächlich noch gegeben. Bis vor 3 Jahren gab es beim großen blauen C das Handbuch in niederländisch XN1500/XN2000.

Gruß
Wolfgang
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Funkstille

Ungelesener Beitragvon maximilian » 29. Aug 2016, 16:02

Neulich habe ich einen (oder zwei) Blick auf die Kosmos-Webseite geworfen.Der XN3000 wird nach ca. 23 Jahren nicht mehr angeboten.Das heißt damit wohl, dass die Zeit der Elektronikkästen mit Steckfeld, Pult, Drähten usw. endgültig vorbei ist. Was es noch gibt, ist "Spaß am Entdecken-Elektronik", was auch Gebrauch vom KOSMOTRONIK-System macht und mir nach einem guten Kasten aussieht, die sichtlich für Kinder entwickelte EASY-Serie und die Kästen mit den grünen Steckbauteilen. Arbeitet Kosmos an etwas Neuem oder müssen wir uns wohl endgültig damit abfinden, dass diese Zeit unwiederbringbar vorbei ist?
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Re: Funkstille

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 29. Aug 2016, 21:29

Ja, damit müssen wir uns abfinden. Im Smartphone Zeitalter interessiert sich niemand mehr für elementare Elektronik. Mittelwellensender sind in Deutschland abgeschaltet, außerdem hört die junge Generation kein Radio mehr, wie ich mir habe versichern lassen, nur noch Musik vom Smartphone. Mit einem Treppenhauslicht oder Blinklicht holt man keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Am örtlichen Gymnasium löten die Siebtkläßler schon Roboterplatinen zusammen oder basteln mit Raspberry Pi.
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Re: Funkstille

Ungelesener Beitragvon hammady » 29. Aug 2016, 21:45

hi

Dafür habe sie auch keine Ahnung mehr von Grundlagen und können nur noch Teile tauschen die irgendwo im Internet als Fehler angegeben werden
Messtechnik Fehlanzeige.

Mein Azubi muss bei uns Messtechnik pur erleiden ( wir sind ein Kalibrierlabor von Atlas Copco )
Allerdings zeigt er auch seinen Lehrern wo der Hase hängt. Ich lasse IHm auch den Vortritt fehler zu suchen bzw. er muss seine fehler Selbst finden
Ich schaue nur mal kurz drüber und sage Ja oder Nein. Sollte es ein besonderer Fehler sein wird dieser natürlich besprochen und veranschaulicht.
Aber warum beim Multivibrator die Lämpchen nicht Blinken ist sein Job. Er bekommt eine Einweisung in die Schaltung und Ihrer Funktion, dann soll das sitzen.
Bis jetzt macht er das ganz gut.

LG ANDY
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Re: Funkstille

Ungelesener Beitragvon Ju-Suma » 30. Aug 2016, 20:52

Hallo zusammen,

das ist schön, das bei euch sehr nah an der Hardware ausgebildet wird. :-) Ich seh das mit Grauen bei meinen Schülern (Azubi Informationselektroniker) das die eigentliche Tätigkeit nur noch auf Baugruppentausch nach Fehlercode reduziert wird. Viele Zusammenhänge werden dabei nicht gesehen die wichtig für das Verständnis komplexer Geräte und Vorgänge sind.
Analoge Elektronik ist nicht mehr so gefragt und interessiert die Wenigsten. Ob das der 555 ist oder auch die OPs - nicht mehr interessant. Kann man ja alles mit Microcontroller und co machen. Zudem sind die Teile auch schon stark modularisiert das fast alles plug und play zu sein scheint. Beispiel: das KosmoBits-Set.
Ich fürchte das hier viel Grundlagenwissen vor die Hunde geht was uns nicht gut tun wird.

Mit nachdenklichen Grüßen,
Jürgen
Es gibt drei Sorten von Mathematiker: welche die bis drei Zählen können und welche die es nicht können.
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Re: Funkstille

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 31. Aug 2016, 14:27

maximilian hat geschrieben:Was es noch gibt, ist "Spaß am Entdecken-Elektronik", was auch Gebrauch vom KOSMOTRONIK-System macht und mir nach einem guten Kasten aussieht,


Nein, kein guter Kasten. Habe mich hier http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?f=84&t=1473&p=7414&hilit=elektronik+start#p7414 schon dazu geäußert. Uralter Wein in neuen Schläuchen. Völlig überteuert. Zwanzig funny-money. Das waren mal 40 Deutsche Mark! Für 6 Widerstände, 2 Kondensatoren, 2 LEDs und 2 Transistoren. Die 20 "Versuche" sind in einer Stunde erledigt. Heinz Richter würde sich im Grabe umdrehen.

Wer noch diskret basteln möchte, kauft sich ein Steckbrett und die Teile für Pfennige beim Versandhändler seines Vertrauens. Bastelvorschläge gibt es im Internet.


Der letzte Kasten, der sich intensiv mit Meßtechnik auseinandersetzte, war der E200. Da wurden sogar Innenwiderstände von Stromquellen berechnet.
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