Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Alles, was bei der Anwendung der Kästen hilfreich sein kann...

Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Beitragvon JuergenK » 1. Jan 1970, 01:00

Alte Messingklemmen der Experimentierkästen sind im Laufe der Jahre (oft Jahrzehnte) gern angelaufen und dann sowohl optisch wenig ansprechend als auch elektrisch nicht mehr recht kontaktfreudig.

Bei KOSMOS-Klemmen aus Messing - z.B. sowohl diejenigen vom alten Baukasten Radio und dem "Holzbrett"-Radiomann bis 1959, als auch bei dem Elektronik-Labor XG und seinen Ergänzungskästen XS, XR, XU-1 und XU-2 - habe ich die Klemmen im Ultraschall-Reinigungsgerät (Ultraschallbad, das z.B. zum Reinigen von Brillen ab ca. 20 Euro angeboten wird) soeben wieder blitzblank bekommen.

In das Becken des Gerätes fülle ich Essigessenz und etwas Haushalts-Stahlreiniger (Paste oder flüssig) und lege die zu behandelnden Bauteile hinein. Nach 1 oder 2 Durchgängen ist der Erfolg sichtbar:


Bild


Oben die unbehandelten Klemmen aus der X-Serie, unten gereinigte Klemmen aus demselben Kasten.

Aber Vorsicht, zumindest bei den "Transistor"-Radiomann-Kästen ab 1960 können die Klemmen bei der Prozedur von Fall zu Fall etwas rötlich anlaufen. Da ist zuvor ein Test und ggf. eine etwas schonendere Reinigung angesagt.

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Ungelesener Beitragvon meiseAC » 1. Jan 1970, 01:00

Hallo zusammen

Habe heute in vier Läden und bei zwei Optikern versucht so ein Teil zu bekommen. Fehlanzeige, alle müssten erst bestellen.

Beim dritten Optiker habe ich dann bestellt aber eine richtig fette Maschine für 108 € :twisted:

Viele Grüße

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Reinigung Messingteile

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 1. Jan 1970, 01:00

...aber eine richtig fette Maschine für 108 €


Ja, das wird sicherlich ein zuverlässiges Gerät sein.

Der von mir genannte Billig-Ultraschallreiniger hat dagegen keine ewige Haltbarkeitsdauer; mittlerweile ist es das zweite Gerät innerhalb von acht Jahren. Aber bei dem verhältnismäßig geringen Preis mag das ok sein.

Die von mir verwendete Essig- Stahlreinigerlösung ist recht agressiv und irgendwann sind durch die Dämpfe die Kontakte im Gerätedeckel (ON OFF) korrodiert. Auch wenn die Reinigungsschale stets sofort nach Anwendung geleert wird, bleiben Langzeitschäden hier wohl irgendwann nicht aus. :roll:

Aber die Flüssigkeit selbst - nach Anwendung stets ins Plastikgefäß mit Plastikdeckel umgefüllt - hält bereits seit vielen Jahren. :razz:

Übrigens:

Zwar habe ich im Beitrag nur reinigungsbedürftige Klemmen von alten KOSMOS-Kästen genannt. Aber es lassen sich natürlich viele weitere Anwendungsbereiche finden - Messingschrauben, -Muttern, Kontaktfedern und eben alles andere aus Messing, was sich in den alten Kästen und auch darüber hinaus finden lässt.

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Ungelesener Beitragvon meiseAC » 1. Apr 2010, 05:01

Ich war ja beim Optiker und es wird ein Gerät wo ich auch schon mal eine Brille reinferfen kann.
Das Gerät hat keinen Deckel und ist im Prinzip ein Topf aus Edelstahl mit einem Timer von 90 sec. bis 4 Minuten glaube ich.
Bilder folgen nach dem Eintreffen

Viele Grüße

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Klemmen reinigen.

Ungelesener Beitragvon Mike » 17. Jun 2010, 12:36

Hallo,

bislang habe ich ja nur Vorschläge zum Reinigen von Messingklemmen gesammelt und nicht selbst probiert, weil ich einerseits faul bin und andererseits derzeit keine Zeit finde für das Hobby - ein Zustand, der seit Jahren anhält: Ich sammle und sammle und komme nicht zum Aufbauen. Inzwischen habe ich einen 1969er Radiomann komplett mit Zusätzen NF und HF, alles neu originalverpackt, Elektromann neu, Kosmos Labor X komplett mit Zusatzkästen neu, Braun Lectron einige alte und viele neue Kästen (Röhren), Philips 20xx fast komplett, gebraucht (es fehlen nur Messtechnik und Digitalelektronik). Dazu aus der Anfangseuphorie noch ein paar sehr gebrauchte Elekto- und Radiomänner und XG Grundkästen. Bis auf Lectron (zu teuer) hatte ich viele der Kästen als Kind und Jugendlicher, die haben mich und mein Berufsleben wirklich geprägt. Daher die neue Sucht, die alten damit verbundenen Glücksgefühle jetzt im "Alter" wiederzuerwecken - funktioniert ausgesprochen gut. Eine genauere Vorstellung habe ich mal bei rigert.com abgegeben, die erspare ich mir hier mal.

Reinigung. Angefangen von Einlegen in Stahlfix und danach mit einem Pinsel und Putzstein Paste polieren. Weiter mit Natron (aggressiver: Salz) in Wasser auf Alufolie. Tipps von Münzsammlern, bis hin zu EDTA und Elektolyse (siehe z.B. http://ostfalen.info/m_reinigung.htm und http://www.tippscout.de/silber-reinigen_tipp_329.html).

Die Sache mit dem Ultraschall ist mir neu, aber die Bilder sprechen für sich. Und es kommt meiner Faulheit extrem zu Gute :wink: Der Trick ist wohl die richtige Reinigungslösung.

Derzeit gibt es den Ultraschallreiniger Carrera 9611031 "Sinius" für 25 Euro versandkostenfrei bei Amazon. Ich habe mal einen geordert und werde das probieren. Deutlich teurere Geräten reinigen auch nicht besser, soweit man den Meinungen trauen kann derer, die darüber berichten.

Eine Frage bleibt. Je schöner die Klemmen wieder glänzen, umso schneller laufen sie auch wieder an. Soll mit dem Putzstein nicht so gravierend sein der Effekt, wohl aber mit den chemischen Methoden. Gibt es da auch Tricks? Kontaktgabe sollte aber noch gut sein, Klarlack (auch schon gelesen) fällt also aus :wink:

Viel Spaß,
Mike.
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Ultraschallreiniger

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 19. Jun 2010, 09:56

Die Verwendung des Ultraschall-Gerätes hat immerhin den Vorteil, dass man das Ergebnis recht schnell sieht. Man muss also nicht "über Nacht einwirken lassen"

Zumindest bei meinem Ultraschallreiniger lag ein Plastikeinsatz dabei, in welchen man die zu reinigenden Gegenstände hineinlegen kann. Man muss die Gegenstände nach der Behandlung nicht einzeln mit der Hand aus der Edelstahlwanne `rausfischen. Aber: Die Reinigungswirkung ist dann erheblich schlechter, als wenn die Teile direkt auf dem Wannenboden liegen.

Passend zu den Geräten gibt es ja auch handelsübliche Reinigungsflüssigkeiten. Erfahrungen habe ich damit allerdings nicht, vielleicht gibt es da schonendere und zugleich effektive Mittel. Wie Mike zutreffend schreibt: "Der Trick ist wohl die richtige Reinigungslösung".


Mike hat geschrieben:Eine Frage bleibt. Je schöner die Klemmen wieder glänzen, umso schneller laufen sie auch wieder an. Soll mit dem Putzstein nicht so gravierend sein der Effekt, wohl aber mit den chemischen Methoden. Gibt es da auch Tricks?


Kann man die gereinigten Teile ggf. mit nicht-aggressiven Sprays einsprühen, so dass sich ein leichter Schutzfilm bildet? TUNER 600 von Kontakt-Chemie ist beispielsweise mild, scheint aber komplett zu verdunsten. :?

JuergenK

p.s.: Eine schöne Sammlung, die Mike beschreibt. Eigentlich viel zu schade, die wertvollen, weil unbenutzten Kästen zu öffnen und zu benutzen. Allerdings ist es unbestritten sehr reizvoll sein, wie schon vor Jahrzehnten gewissermaßen noch einmal "von vorne" anzufangen - mit den neuen Kästen, die man auch als Jugendlicher geöffnet und zusammengebaut hat... :D
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Re: Ultraschallreiniger

Ungelesener Beitragvon Mike » 24. Jun 2010, 18:36

So, das Teil kam nach 2 Tagen an, aber ich hatte bis Heute keine Zeit, es mal auszuprobieren. Ist so eins, wie Jürgen hier abgebildet hat, nur hat das keine Elektrik in dem Deckel. Alle Bedienelemente sind vorne unten am Gerät.

Also, ein paar alte Radiomann Klemmen rein, Essigessenz vom Discounter drauf, und einige Spritzer (uraltes) Stahlfix. Nach 3 Minuten geguckt, sah schon gut aus, und dann bis 10 Minuten laufen lassen. Ergebnis (bitte raten, welches die gereinigten Klemmen sind :wink:):

Bild

Kann sich sehen lassen!

Kommt in alle Ecken, und man muss nichts tun, außer die Klemmen nach dem Abspülen so schnell als möglich trocken zu bekommen.

Jetzt könnte man eine Diskussion über die Mischung der Flüssigkeit anstellen.

JuergenK hat geschrieben:p.s.: Eine schöne Sammlung, die Mike beschreibt. Eigentlich viel zu schade, die wertvollen, weil unbenutzten Kästen zu öffnen und zu benutzen. Allerdings ist es unbestritten sehr reizvoll sein, wie schon vor Jahrzehnten gewissermaßen noch einmal "von vorne" anzufangen - mit den neuen Kästen, die man auch als Jugendlicher geöffnet und zusammengebaut hat... :D

Exakt das ist es, was mir den Spaß bringt und nicht nur das Angucken neuer alter Kästen. Mit der Messtechnik von Heute (Oszilloskop, LCR Messgerät, Wobbel-Frequenzgenerator, ...). Aber das Sammeln ist "gefährlich", ich gucke jetzt auch schon nach Kästen, die ich nicht gehabt habe oder nicht damals haben wollte :wink: Ein Holz-Radiomann mit Röhre beispielsweise. Ich habe ein paar Mal auf eine DM300 mitgeboten, aber da ist die Sucht zum Glück noch nicht so groß, als dass ich jeden Preis zahlen würde ... die gehen je nach Qualität locker über 200 Euro ... sind aber faszinierend, weil das Innenleben noch sehr einfach und "erlebbar" ist.

Gruß,
Mike.
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon buedes » 19. Apr 2012, 09:13

Hallo,

habe auch jetzt mal Messingteile im Ultraschallbad gereinigt:

Bild

Und ich muss sagen: überraschender Erfolg!
Leider gibt das Bild nicht annähernd den wirklichen hellen Glanz der Teile wieder. Höchstens die ganz rechts liegenden Klemmen können einen Eindruck von der Wirkung des Mittels vermitteln.
Es geht auch ganz schnell, in maximal 30 Sekunden. Längere Einwirkungszeit ist kontraproduktiv. Die Teile werden dann schnell dunkler, und der dabei entstehende Belag lässt sich dann nicht mehr so leicht entfernen. Ich nehme an, dass es sich dabei um den etwas zu dick geratenen Anlaufschutz handelt.

Was das Mittel nicht kann: Aus dem Messing ausgetretenes Kupfer bleibt. Das sieht man schön an der dicken Kohlenklemme in der Mitte. Da muss ich noch mit Ammoniumpersulfat oder ähnlichem probieren.

Gruß, Horst
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Georg » 19. Apr 2012, 11:43

Hallo Horst,
hier im folgenden Link ist das SDB des Materials zu finden
einschließlich des korrekten Wortlauts von R40.
Ich neige nicht zur Krebspanik (R40 ist die unterste Stufe, wenn es außer
"Besorgnis" von Weltrettern kaum was handfestes gibt), aber das falsche
Zitieren auf der Conrad-Packung ist einfach dreist.

http://www.tickopur.de/reinigungskonzen ... -80-u.html

Die Kohleplattenklemme ist durch die Säure im Element angegriffen worden,
dabei wird Zink aus der Oberfläche gelöst, Kupfer bleibt zurück.
Da hilft nur abrasives Vorgehen, Stahlwolle, Abrazo, etc.
Gruß
Georg
PS Ich nehme zum Reinigen von Messing Salzsäure oder Ammoniak,
das ist billiger. Anlaufschutz bietet auch Metallputz (z. B. Sidol)
Ultraschallbäder sind sinvoll wenn es um Ablösung von Krusten geht,
vor allem Entfettung, wobei man oft mit Wasser+Spülmittel auskommt.
(und in Ecken und Winkel wirkt).
PSPS Conrad nimmt mehr als den 3-fachen Preis. Schockschwerenot!
Georg
 
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon foofighter » 7. Mai 2012, 19:58

Hab heute auch so ein Teil über Amazon bekommen. War gespannt wie ein Pflitzebogen. Also "frei Schnautze" Essigreiniger rein und etwas Stahlfix. Um es kurz zu machen: Den tollen Erfolg bei den Kosmos-Messingklemmen kann ich voll betätigen. Nach 8 min blitzeblank. Habe dann die Philips-Klemmen probiert. Hier sieht das Ergebnis nicht so pricklend aus. Nach 10 min hat sich da nicht viel getan. Hat jemand hierzu andere Erfahrungen oder andere "Rezepturen"?

Grüße

ff
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Löter » 13. Mär 2013, 18:56

Hallo ich bin neu hier,
zum Thema Kontaktfedern aus den Kosmos Labor Kästen reinigen, habe ich folgendes zu sagen.
Ich reinige meine Messingteile mit WC Reiniger von " Domestos Aktiv Kraft WC Gel ".
Legt einfach ein Teil in ein kleines Glas, und gebt den Reiniger unverdünnt drauf.
Wartet 30 Minuten und Ihr werdet Überrascht sein, danach gründlich mit warmen Wasser abspühlen und Trocknen.
Die Teile sind schöner als im Neuzustand.
Eine Flasche kostet ca. 3€.
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon buedes » 13. Mär 2013, 19:11

Hallo L.

Willkommen hier bei uns im Forum.

Deine interessante Messing- Reinigungsmethode werde ich auch mal ausprobieren, muss mir nur diesen speziellen WC- Reiniger erst beschaffen. Oder meinst du, es geht auch mit anderen? Preiswert wäre das auf alle Fälle.

Gruß, Horst
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Löter » 13. Mär 2013, 19:29

Hallo,
keine Ahnung meine Frau Kauft den immer.
Ich glaube die sind alle ähnlich, versuch es.
gruß
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Georg » 13. Mär 2013, 19:53

Hier:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=d ... 7494,d.Yms

gibt es das SDB von dem "Kraftmeier" :=)

Amidosulfonsäure, ethoxiliertes Talg/Cocosfettamin, Wasserstoffperoxid.
Diese Fettamine dienen dem Schutz der Metalle, sie inhibieren den Angriff
unter Wasserstoffentwicklung. Bei Messing ist das nicht allzu wichtig,
außer man will es sehr lange in der Brühe lassen.
Das Wasserstoffperoxid ist als Geruchs- und Keimtöter gedacht, beim
dekapieren hilfte es aber auch, indem es sich unter Sauerstoffentwicklung
zersetzt. Die Gasbläschen spülen den Dreck "aus den Ecken", ersetzen sozusagen
das Ultraschallbad.
Gruß
Georg
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Löter » 15. Mär 2013, 11:04

Hallo,

danke Georg für die Aufklärung, habe von Chemie leider gar keinen schimmer. Auf die Methode mit dem WC Gel kam ich durch Zufall.

Gruß Roland
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Re: Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon Georg » 15. Mär 2013, 11:12

Keine Ursache,
man kann übrigens die Kombination (Säure + Inhibitor)
auch aus Salzsäure oder Amidosulfonsäure (Entkalker)
mit einem Spritzer "Lenor" machen.
Aber wenn man den WC-Reinger ohnehin im Haushalt hat,
nimmt man den, selbstverständlich.
In einem Labor, in dem ich mal arbeitete, setzte man der
Salzsäure "Brindiharz" zu, um das Eisen beim Entrosten zu
schonen. Ich weiß bis heute nicht , was dieses Brindiharz
war/ist. (und ob es auch was nützte) Man findet diese Suppe
immer noch im Verkauf (Brindisäure, Roth) aber über
dieses Harz finde ich nichts.
Gruß
Georg
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Reinigung von Messing-Kontaktklemmen

Ungelesener Beitragvon hgd » 26. Aug 2013, 22:44

Hallo Liste,

vielleicht habe ich es hier übersehen, aber auf einer anderen Website wurden Reinigungsmittel für Zahnprothesen erwähnt. Habe das mit so dick koorodierten Klemmen von R + E gemacht, die beim Drahtreinstecken keinerlei Kontakt mehr gaben und dunkelbraun waren.

Zusammen mit Radiomann-Klemmen in ein Email-Dippchen, Wasser 1 cm höhrer und zwei Tabletten Kukident hinein.
Nach dem Abendessen war alles blank. Historisch getreu Sammelnde hätte jetzt zum künstlichen Altern greifen müssen :-) .

Gruß
Hans-Günter
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