das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Alles, was bei der Anwendung der Kästen hilfreich sein kann...

das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Ungelesener Beitragvon ChrisH » 1. Mär 2013, 22:02

"Papi, Radio - was ist das?"
"Tja mein Sohn - lass mich das mal erzählerisch erklären":

So mit 12, 13 Jahren habe ich ein "Bonanza-Rad gehabt (wer kennt das noch?). Am Lenker ein MW-Radio festgeklebt. Auf jeder Radtour lief AFN, damals mit "Funky Town" von "Lipps Inc." Coole Sache - das Radio und der AFN (American Forces Network).

So mit 15 Jahren den ersten Cassettenrecorder mit Radio bekommen....."Pop nach Acht" und ich konnte auf Cassetten aufnehmen...und eine riesen Antenne hatte das Gerät...MW und KW....Gerausche und Getöne von früh bis spät.

irgendwo dazwischen mit dem ersten Kosmos-Kasten R&E1 oder 11 angefangen, MW-Radio gebaut, sehr viele Sender.

17 oder 18 Jahre, spät nachts Radio gehört..."aus meiner Rocktasche"...oder "das geht ins Ohr"...waren so der Standard.

Mit 20 das erste eigene Auto, an Board ein Radio, mono, mit MW und UKW. Die Wahl war schon schwer: AFN oder B3....und alles in MONO!

22 Jahre, Neujahrsmorgen, die 1000 besten Titel laufen im AFN....ich klebe seit Stunden am Radio....klar doch! Und PoP nach Acht!

26 Jahre, Hobbyraum, bastle mit Nachbar an alten Röhrenradios....abends toller Empfang, viele Sender....

28 Jahre, einen SABA Merseburg im Wohnzimmer stehen....toller Klang, toller Empfang auf allen 4 Bändern!

30 Jahre, geheiratet, Kinder bekommen, Hobby aufgegeben, AFN war auch nicht mehr...leider!

49 Jahre, Mitglied in diesen schönen Forum geworden, wieder viele Kosmos-Kästen gesammelt, Radio gebaut, naja wenig Sender....

Irgendwie stirb das gute alte "Radio" aus, die Frequenzen werden leer, Mann muss schon bis abends warten um überhaupt
noch guten Empfang zu haben. Schade eigentlich denn RADIO ist (wohl nicht nur für mich) ein Teil meiner Jugend geworden
und geblieben. Klar heute gibt es Digitalradio oder Internetradio ABER ich vermisse das Rauschen der Frequenzen. Ist
so ähnlich wie mit meinen Schallplatten: Ich lasse jede Digitalaufnahme liegen wenn ich den Klang einer Schallplatte
vorziehen kann :-)

Seit gegrüsst Ihr Nostalgiker.
Christian
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Re: das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 1. Mär 2013, 22:26

Hallo ChrisH

Und das Rad dreht sich immer schneller....

DVB-T (meiner Meinung nach von Anfang an eine Totgeburt) stibt schon wieder. Bei uns haben die privaten Sendergruppen erst gar nicht mehr mit gespielt.
Schon liest man das die RTL Gruppe komplett aussteigen will und die SAT1 Gruppe überlegt noch.
DRM und DAB also Digitales Radio sind kaum verbreitet. Schon sollen die neuen DAB+ Geräte auf dem Markt kommen womit eine ganze gerätegeneration auf einen Schlag für die Tonne ist.
Überhaupt ist ja das tolle am Digitalen TV und Radio das du ein 1A Signal hast...ja wenn du ein Signal hast...
Beim Analogen Funk hat es halt mal bei schlechter Empfangslage gerauscht oder gezischelt abber Digitalfunk im Auto, nein Danke.
Da hast du auf einmal gar nix mehr und das einige Minuten denn wenn das Signal wieder empfangen wird muss sich der Kram erst noch syncronisieren.

Ach so, schöne neue Digitale TV Welt:

Die Digitale Vielfalt uber die Astra Flotte...

Mal sehen wie lange noch, Die RTL Gruppe mit ihren HDTV Ausstrahlungen gibt es nur gegen Cash und der ZDF Kultur Kanal ist bald auch wieder Geschichte...

ich gehöre auch zu den Jahrgängen die noch RTL auf Mittelwelle 1440 khz gehört hat. Jeden Samstag um 14:00 Uhr die Hitparade aus mit dem Cassettenrecorder aufgenommen. Damals wurden die Titel auch noch bis zum Ende gespielt...

Übrigens:

Damals musstest du ein Gerät einfach nur einschalten und es lief. Heute muss das Gerät erst einmal die Firmware laden und booten das dauert schon mal...


schön war die Zeit

viele Grüße

Rolf
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Re: das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 2. Mär 2013, 00:09

Wenn auch der HR und SWR abgeschaltet haben, so bleibt mir als Ortssender immer noch der AFN (3m Zimmerantenne, Heizung und Detektor). Tagsüber empfange ich mit dem Kosmos X-Labor 8-Transistor-6-Kreis-Super Fernsender aus Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschlandfunk auf drei Frequenzen. Abends ist das Band voll, gerne höre ich holländische Piratensender jenseits des offiziellen oberen Bandendes (1620-1680kHz), alles mit dem Kosmos-Teil. Auf KW hat zwar die DW abgeschaltet, aber es ist sonst noch genug los. Wirklich weg tat mir die Abschaltung von Radio Arrow auf 675kHz und BBC auf 648kHz, die ich früher immer regelmäßig gehört hatte (waren rund um die Uhr mit gutem Signal aufzunehmen).

http://www.rettet-unsere-radios.de/
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Re: das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Ungelesener Beitragvon Lutz » 12. Jan 2014, 23:48

Naaa dann will ich doch auch mal mit in das Nostalgie-Gejammer einstimmen, hihi...

Leider waren die frühen Ergebnisse der Mittelwellenradiobasteleien am Philips-Baukasten nicht so sehr erfolgreich. Nicht, dass ich nichts empfangen hätte, nein... Nur der NDR-Sender auf 828 kHz stand mal grad so 5km weg, da hörte man das auf einfacheren Radios über das ganze Band. Der Super wollte irgendwie nicht, ich habe leider damals nicht herausgefunden, warum er nicht gescheit ging.

Einerseits hatte ich aber ein schickes, kleines Kofferradiöchen, den Telefunken Famulus 105. UKW, Kurzwelle und Mittelwelle. Damit habe ich auch öfter ganz abseits des NDR Radio gehört. Öfter auch RTL auf 1440 und manchmal auch BBC. Ich meine, es hätte meinen Englischkenntnissen hier und da etwas geholfen.
Oder auch Britsh Forces Broadcast Services, kurz BFBS. Die hatten auf UKW auch einen kleinen Sender in der Stadt, schliesslich hatten wir da das British Military Hospital. Selbst 1974 als mein "Famulus" mich ins Krankenhaus begleiten musste (mein Appendix rebellierte extrem!) konnte ich einen türkischen Mitleidenden etwas aufmuntern, denn irgendwo auf der UKW-Skala meine ich, gab es ziemlich verrauscht hier und da ein Stündchen Heimatsender für ihn.

Durch einen Artikel im "hobby" - Heft, es mag so 1972 gewesen sein, wurde ein minimalistisches MW-Radio mit dem ZN414 von Ferranti vorgestellt. Mit "Schlachtware" aus kaputten Taschenradios der Nachbarschaft gesegnet, fehlte nur ein ebenso minimalistisches kleines Gehäuse und ein Kristall-Ohrhörer.
Den bekam man, damals gab es die noch öfter, im ortsansässigen Elektronikladen, mit Menschen hinter dem Tresen, die noch was von ihrer Arbeit verstanden.
Auch der ZN414 war dort zu haben, musste aber erst bestellt werden. (Übrigens, meinen Lieblingsladen damals, den gibt's noch heute, Radio Menzel am Küchengarten...). Auch den Trick, die Ohrhörerbuchse als Einschalter zu verwenden, habe ich hinbekommen sowie den Halter für die eine Knopfzelle aus richtig gebogenem Stahldraht. Damit konnte man nachts einige Sender hören, entgegen den Verheissungen im hobby-Heft waren es sogar mehr als 5 Sender.
Deutschlandfunk, NDR, BBC, französische, niederländische, RTL... Gottseidank hat der NDR bei Einbruch der Dunkelheit die Feldstärke stark vermindert.
Das machen die heute noch so, viele andere Sender wahrscheinlich auch.
Da habe ich verbotenerweise aber unbemerkt nach den Zubettgeschicktwerden noch so manches halbe Stündchen an "meinem" Radio verbracht. War ich drüber eingeschlafen, dann wars nicht schlimm. Die Batterie hielt lange! Und auch wenn ich mal krank im Bette lag, konnte ich wenigstens den NDR hören.
Ich weiss, ich bin in einigen Dingen ungewöhnlich, aber ich habe Schulfunk gehört. Und ich schäme mich dessen nicht! :roller:
Übrigens konnte ich neulich bei ebay zwei neue ZN414 von Ferranti im Blechgehäuse erwischen. Sie laufen einwandfrei!

Kurzwelle fand ich auch immer faszinierend, irgendwann wusste ich auch, wo auf der Skala "Deutsche Welle" und "Radio Österreich International" zu finden waren. Trotz der unsinnig breiten Skalen konnte man da schon immer nach mehr oder weniger exotischen Wellen jagen. Richtig klasse war dann aber
Ende der 70'er Jahre ein für ein paar Wochen geliehener echter Weltempfänger von Yaesu, der konnte sogar "Seitenband" und das war einer meiner ersten Begegnungen mit dem Amateurfunk.
Abseits der AM-Wellen war sonst mein Ziel meist NDR2, manchmal bei bestimmten Sendungen auch NDR1. Heute ist NDR1 für mich der "Hinterbliebenensender", weil sie zwischenzeitlich doch sehr die Oma-Welle gebracht haben. Meine Güte... Glückwünsche und Musik, wer braucht das??

Da ich (das darf ich ja eigentlich gar nicht schreiben) hier und da im "famulus" auch ein wenig herumgeforscht hatte, konnte ich auch Autotelefon, B-Netz abhören. Das Forschungs-Ergebnis war aber sehr zufällig entstanden. Hui, das war ja ne Überraschung. Inhalte gebe ich hier nicht wieder, nein...

Früher waren auch diverse Hitparaden eine Pflichtübung. Heute kann ich die meisten UKW-Sender nicht mehr leiden. Ein Moderatoren-Team, mit irgendwelchen Drogen auf die Heiterkeitswelle gepeitscht, jubeln einem den grössten Mist euphorisch in die Gehörgänge. Brauche ich das?
Ich brauche es nicht, jedenfalls nicht ständig. Eher selten. Sozusagen homöopathische Dosen, sonst werde ich von den zwanghaften Muntermachern schlicht depressiv oder aggressiv. Wie sehr kann man uns Radiohörer denn verkaspern, wenn man uns im Radio(!!) eine "Morning-Show" verkaufen kann?
Ich seh' wohl nicht richtig!

Ich habe die ersten Jahre von "FFN" miterlebt. Frisches, neues Radio, neue Ideen. Und gute waren es zumeist auch. Das hatte sich dann leider nach so manchem Jahr auch erledigt, als sie, so glaube ich mich zu erinnern, von dem "Antenne" - Konsortium aufgekauft wurden. Antenne? Gehört ANS Radio, nicht aus dem Lautsprecher. Hahaha, lustig-lustig-trallallallallaaaa.... Nein, Bomben bauen ist verboten, pfui!

Es ist schon so Stücker 12 Jahre oder mehr her, da gab es hier im Beritt einen erfrischend neuen Sender, Radio 21. "Gute alte" Musik, gute Moderatoren, wenig blabla, sie hatten sogar auch ein kleines eigenes Live-Sendestudio, für, von und mit Leuten, die man nicht so die Skala rauf und runter als Trommelfeuer ans Trommelfell zwangsverkauft bekam.
Heute haben die auch nur noch eine Doppel-CD, ob da ein Mensch irgendwo sitzt, ist kaum festzustellen. Der grösste Hammer aber ist deren NF-Aufbereitung:
Kompessortechnik, sodass man glaubt, man sitzt wieder vorm ganz alten Billig-Cassettenrekorder. Jedes Schlagzeug klingt als ob es aus Pappe gebastelt ist, jede Dynamik ist raus, alles rundgebügelt. Schlimm-schrammel.
Vor ein paar Jahren hab ich denen mal ne Mail geschickt mit diesen Vorwürfen. Deren Argument, sie müssten in der Lautstärke mit den anderen Sendern gleichziehen und so weiter und Bandbreite, Modulationsindex...blabla. So ein gequirlter Quark! Wenn ich gute alte Musik hören will, und die kommt aus dem Radio, dann dreh ich laut! Dann interessiert es mich nicht, ob der Sender nun gleichlaut ist wie der Hinterbliebenen- oder Spätheimkehrerkanal.
Das muss dann kesseln, das muss drücken im Gesicht! Aber nein, die sind irgendwann auch vom ALDI-Radio aufgekauft und wahrscheinlich steht da auch nur ein ganz billiges MP3-Datenkarussell und die Putzfrau macht das neue Programm, wenn sie mal eben über die Tastatur feudelt. Na danke.
Das ist auch eine Art des leisen Sterbens der rauschenden Wellen, auf intellektuellem Wege. Halt geistiges Grundrauschen.

Aus diesen Gründen (ich bin meiste Zeit allein auf der Arbeit) höre ich da dann NDR Info bzw. auch NDR Spezial auf der guten alten Mittelwelle. So!
Gut, da ist wenig mit Musik, Nachrichten alle Viertelstunde, aber man bekommt doch noch am nächsten dran mit, was auf der Welt wirklich passiert (naja auch da wird gefiltert...) und das ist dann auch tiefergehend als die 3-Minuten-Nachrichten vom Trallalla.
Da nehme ich es doch eher hin, wenn ich einen Bericht am Vormittag dreimal höre. Schliesslich kann ich auch nicht den ganzen Tag nur dem Radio lauschen.
Ich schäme mich sogar nicht dafür, dass ich dort auch gerne Bundestagsdebatten höre! Jaaahaaaawoll! Das hat einerseits Unterhaltungswert, andererseits, wenn die Politiker nicht mehr so sehr dem Volk aufs Maul schauen, dann geht es doch wenigstens andersherum. Ich finde, das ist sogar ein Stück Bürgerpflicht.
Wer vor der Wahl sich nur die Plakate anschaut und den oder die Hübschesten wählt (wegen sonstiger fehlender Motivation), der macht da schon mal was nicht so ganz richtig.

Sitze ich abends im Keller und der Lötkolben glimmert, dann ist oft auch Mittelwelle 1440kHz dabei. Ladio China Intelnational hat ja auch zeitweise den RTL-Sender gemietet. Walum nicht mal hölen von flemde Kultul? Nun gut, die "richtigen" Betbrüder dort auf der Welle lass ich gerne aus. Die Bibel hab ich schon durch und wirklich Neues kommt von denen auch erst, wenn die Apokalypse eben durch ist.

Ach ja... Früher war mehr Lametta! Das wusste ollen Loriot selig auch schon. Man kann nur hoffen, dass es keine flächendeckenden Katastrophen gibt. Wenn Strom weg, kannst wenigstens noch analog schnell was auf die Beine stellen. Digitalfunk lässt dich ohne Infrastruktur aber sowas von im Regen stehen.
Das kapieren die aber erst, wenns zu spät ist.

Hab ich euch gelangweilt? Ich hoffe nicht...

Gruss, Lutz
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Re: das leise Sterben der (be)rauschenden Wellen

Ungelesener Beitragvon JeanLuc7 » 13. Jan 2014, 10:45

Salut,

ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie Lutz - hier war es Hessen und die Sender waren HR3, SWF3 und RTL, meine erste Begegnung mit werbefinanziertem Radio, wenn die Sprecher nach den Nachrichten erst einmal vom tollen Jacobs-Kaffee schwärmten... Mein Philips-Super funktionierte auch nicht (welch eine Pleite unterm Weihnachtsbaum), und erst nach drei Jahren, nachdem ich ihn nach Hamburg in die Mönckebergstraße geschickt hatte, lief er dann (mit ausgetauschter ZF-Spule); das war kurz vor dem Umstieg von den proprietären ZF-Spulen zu den rechteckigen Industriespulen. Den Umstieg habe ich dann auch mitgemacht und das kleine Radio dann noch jahrelang genutzt, um damit sonntags die American Top 40 auf AFN mit Casey Kasem zu hören.

Mein Radio-Engagement endet aber sehr früh in den 90ern. Das war die Zeit, als neben dem zusammengeführten SWR neue private Sender wie RPR auftauchten und alle auf Comedy machten oder auf Hausfrauenfunk. Frank Laufenberg verlor seinen Job beim SWR, Elmar Hörig war schon nach zwei Jahren nicht mehr so witzig, und Frank Plasbergs Stimme fand ich schon im Radio nicht so toll. Vor allem aber nervten mich High Rotation (x-mal derselbe Song) und Werbung. Ein eigener Werbeausblender Ende der 80er ist leider nie fertig geworden. Und gerade diese beiden Sachen sind - neben der Soundkompression - nicht mehr besser geworden.

Außerdem erlaubte mein Job und soziale Verpflichtungen nicht mehr viel Radiounterhaltung. Mein erster Firmenwagen wurde sehr schnell mit einem 10fach-CD-Wechsler erweitert, und seit 2002 hatte ich ein Festplattenradio im Auto und war unabhängig vom Rundfunk. Seit 2004 nutze ich nur noch digitale Soundfiles und einen Streaming Client (damals das schicke Alu-ShowCenter von Pinnacle), also keine CDs, Schallplatten oder andere Datenspeicher mehr. Und seit 2010 läuft bei uns als Hintergrundmusik oft nur noch ein Internetradio-Dienst (Chilltrax) mit gefühlter Drei-Tage-Playlist, aber keinerlei Sprachunterbrechung. Radio nutze ich nur noch in Mietwagen im Zapping-Modus (gefällt nicht mehr? Nächster Sender!), und dann liegt das iPhone mit Shazam-Software immer bereit, um die laufende Musik zu taggen. Auf diese Weise habe ich in den vergangenen Jahren eine Menge neuer Musik in die eigene Bibliothek aufnehmen können.

Wenn ich nun ein wenig "Nostalgie-Gejammer" loswerden darf: Was war das damals toll in der Teenagerzeit mit Hitparaden und einer Quelle, die einem ständig die große weite Welt ins Haus brachte. Und wirklich: schade, dass es das alles nicht mehr gibt.

Aber wer weiß, was aus mir geworden wäre, wenn ich digitale Musik, iPhone, Internet und aktuelle Computer schon 1980 gehabt hätte? Die heutigen Teenager werden in 30 Jahren wohl auch jammern.

Viele Grüße
Frank
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