Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Alte Kästen - Versuche nachgebaut und neue Ideen

Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 11. Dez 2011, 12:50

Hallo zusammen

Im folgenden möchte ich von meinen Erfahrungen bei dem Aufbau und Inbetriebnahme eines nagelneuen Kosmos E200 Super Labor mit UKW berichten.

06.12.2011

Mittlerweile habe ich die Frontplatte poliert und montiert. Dabei habe ich aus Gründen der besseren Verarbeitung bzw der Opitik folgende Änderungen vorgenommen:

-Bei den beiden LED`s habe ich mich für zwei klare LED`s entschieden die blau leuchten.

-Für die beiden Behrürungstasten an der Seite der Frontplatte die mit Hilfe von Schlitzschrauben hergestellt werden,
habe ich neue blinkende Kreutzschlitzschrauben verwendet.

-Der Lautsprecher soll von innen auf die gelöcherte Frontplatte gelegt werden und darauf soll ein Ring mit Selbstklebender
Folie aufgedrückt werden. Ich habe mich dazu entschlossen den Lautsprecher mit drei Punkten aus der Heißklebepistole zu fixieren.

10.12.2011

Das ganze Pult ist nun montiert.

Bild

Auf den Bildern der Verpackung sieht immer alles so aufgeräumt aus.
Tatsache ist aber das nach dem Aufbau alle Drähte der Innnstrumente die in der Frontplatte eingebaut wurden wild über die drei Steckplatten verteilt liegen.
Hier muss ich mir noch was überlegen.

11.12.2011

gerade habe ich alle Drahtbrücken und Bauteile gebogen.
Ich hatte dabei den Anspruch das alles rechtwinklig und sauber aussieht. Deshalb habe ich mir auf ein Blatt Papier eine gerade Linie gezogen (15mm bzw. 30mm lang) und am Anfang sowie am Ende senkrechte Linien angefügt.
Auf der geradenen Linie habe ich noch die Mitte markiert. Nun habe ich die Bauteile so ausgerichtet des die Mitte des Bauteils mit meiner mittleren Markierung übereinstimmt.
Die Drahtenden habe ich dann mit einer kleinen Flachzange im rechten Winkel abgebogen. (Manche sagen von mir ich sei geradezu penetrant... :D )

11.12.2011

Ich habe mittlerweile alle Bauteile mit den entsprechenden Papierfähnchen gekennzeichnet. Dabei stellte ich fest das die kleinen selbstklebenden Papierteile einmal vom Träger abgezogen nach ca. 30 Jahren nicht mehr kleben.
Wie gut das ich einen Klebestift habe...

Bild



Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon ChrisH » 11. Dez 2011, 14:51

Hallo Rolf,

es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Hingabe "Wir" uns "an die Kästen machen". Ich liebe solche Beschreibungen denn ich kann das gut nachvollziehen und habe Spaß daran, einfach mitzulesen.

-Bei den beiden LED`s habe ich mich für zwei klare LED`s entschieden die blau leuchten.

...das hätte ich auch so gemacht zumahl blaue LEDs meine Favoriten sind *gg*

-Der Lautsprecher soll von innen auf die gelöcherte Frontplatte gelegt werden und darauf soll ein Ring mit Selbstklebender
Folie aufgedrückt werden. Ich habe mich dazu entschlossen den Lautsprecher mit drei Punkten aus der Heißklebepistole zu fixieren.


...das hat mich schon bei dem X1000/X4000 gestört. Hier wurde der Lautsprecher auch nur reingelegt und mit der selbstklebenden Abdeckplatte fixiert. Schief eingeklebte oder gar lose Lausprecher waren das Resultat. Die Idee mit dem Heisskleber ist gut.

Tatsache ist aber das nach dem Aufbau alle Drähte der Innnstrumente die in der Frontplatte eingebaut wurden wild über die drei Steckplatten verteilt liegen.

...wie wäre es mit einer art flexieblen Kabelkanal, z.B. eine leere Ummantelung eines Netzkabels, durch die Du die Drähte ziehst. 3 Stück - zu jeder Steckplatte ein Schlauch.

gerade habe ich alle Drahtbrücken und Bauteile gebogen.

...deine Akrebie in Ehren aber auf der Unterseite der Steckplatten sind an einer Ecke 4 Kerben - zwei für die langen Drahtbrücken und zwei für die Kurzen. Einfach Drahtstück mittig einlegen und sauber nach unten biegen. Noch nicht gewusst?

Ich habe mittlerweile alle Bauteile mit den entsprechenden Papierfähnchen gekennzeichnet.

...ich habe diese Schildchen auch geliebt wie verflucht - schon vor 30 Jahren :D Damals klebten sie noch sehr gut und zwar überall (Finger, Pult, Tisch, am Bauteil selber) aber fast nie dort, wo sie sollten. Es ist wirklich hilfreich und sieht sauber aus - eine gute Idee von KOSMOS.

So weiterhin viel, viel Spaß mit dem E200 und halte uns auf dem Laufenden .

Grüße, Christian
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 11. Dez 2011, 16:05

Was die von meiseAC und ChrisH genannten Klebeschildchen angeht: für die Zusatzkästen E201 bis E204 habe ich vor einiger Zeit mal einen scan des dortigen unbenutzten Klebebogens erstellt (hätte ich gern auch für E200 gemacht, da habe ich aber leider das unbenutzte Original nicht). Aufgedruckt auf selbstklebende "Etikettenbögen Typ 1" aus dem Papierhandel (Typ 1 = A-4-Bogen ohne weitere Unterteilung) kann man das gut im Kasten einsetzen. Klar, ausgestanzt, wie im Original sind die dann natürlich nicht, man muss die einzelnen Schildchen eben ausschneiden. Aber es klebt gut und sieht sauber aus.

Leider ist es oft auch so, dass der alte Original-Bogen von KOSMOS nicht nur nicht mehr klebt, sondern im Laufe der vielen Jahre/Jahrzehnte zugleich auch gelblich durchscheinend geworden ist. Auch da hilft scannen, ggf. bearbeiten und dann ausdrucken. :D

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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 11. Dez 2011, 16:35

Hallo zusammen

Sicherlich habe ich gewusst das die Steckpulte an einer Ecke die Kerben haben. Hier ist es allerdings so das die Biegungen bei den kurzen Drahtbrücken eher rund werden
und bei den langen Drahtstücken in der Mittte eine Wölbung entsteht wenn nicht mit dem Finger gegengehalten wird.
Noch schwieriger finde ich bei dieser Methode allerdings das exakte finden der Mitte. Wenn hier nicht genau gearbeitet wird sind die umgebogenen Enden unterschiedlich lang.
Aus diesem Grund ist es auch wichtig das der blaue Isolierschlauch vor dem biegen richtig ausgerichtet ist, so das die blanken Enden genau gleich lang sind.

Übrigens kann man ja sie Bauteile auch in dem Universalschlüssel biegen, aber das ist auch Fummelei.

@ Jürgen:

hättest du mal was gesagt dann hätte ich meinen Bogen doch scannen können... :cry:


Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 12. Dez 2011, 01:41

Hallo.

die ganzen Leitungen für die Geräte in der Frontplatte passen bei mir gut in den Zwischenraum zwischen Frontplatte und Aufbauplatten. Ich rolle die Leitungen zu möglichst großen Schlaufen und stecke sie dazwischen.

Für die Bauteilkennzeichnung mache ich mir die passenden Schilder in Excel selbst, drucke diese auf normales Papier aus und klebe sie mit Alleskleber an die richtigen Stellen. Die sind zwar dann nicht absolut original, haben aber zwei andere Vorteile.

- Kosmos hat in den verschiedenen Zusatzkästen einen anderen Schriftstil gegenüber dem Grundkasten verwendet. An der Stelle bin ich dann Perfektionist, dass ich den Anspruch habe, dass alle Schilder das gleiche Aussehen haben.

- Für ergänzende Experimente, oder Adaption von Experimenten aus anderen Kastenreihen kann man mit gleichem Aussehen beliebige Schilder produzieren.

Gruß
wolfgang
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 18. Dez 2011, 14:43

Hallo Wolfgang

Danke für den Tip. Werde ich versuchen.
Ich habe heute unter extremen Bedingungen (drei Monate alte Siam Katze experimentiert gerne mit) die erste Schaltung aufgebaut.

1.3 Elektronischer Warnblinker mit Operationsverstärker

Normalerweise ist es ja so das man als Junge erst mit dem Kasten arbeitet und dann möglicherweise Elektroniker wird.
Bei mir est es genau umgekehrt. Ich bin Elektroniker und fange nun mit dem E200 an.

Das erstaunlichste an der Schaltung war für mich wie schwach die originalen beigelegten roten LED`s leuchten.
Mit einer dieser LEd`s habe ich den Versuch begonnen. Danach habe ich einer meiner in der Frontplatte eingebauten blauen LED`s versucht.
Die blaue LED leuchtete dabei etwa doppelt so hell wie die alte rote LED obwohl diese mit ca. 3,2V eine doppelt so hohe Betriebsspannung benötigt.
Der typische Strom einer blauen LED beträgt ca. 30mA. Hier sieht man ganz deutlich das sich in den letzten 30 Jahren einiges bei der LED Technologie getan hat.
War doch Anfang der 80ger Jahre nicht einmal an blaue oder weiße LED`s zu denken. Damals gab es rote, gelbe und grüne LED´s wobei die grüne einen gelbstich hatte und vermutlich deshalb grün leutete weil die Gehäuse aller LED`s damals nicht klar sondern matt und der Lichtfarbe entsprechend eingefärbt waren.

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Dez 2011, 17:16

Hallo zusammen

Mittlerweile bin ich bei folgender Schaltung angekommen:

7.1 Automatiksignal an unbeschränkten Bahnübergängen Seiten 30/31

Ich stelle fest das die Erklärungen zu den Schaltungen im Gegensatz zu den moderneren Kästen XN 3000 und Elektronik Profi mehr in die Tiefe gehen.

Ungewohnt für mich sind für mich folgende Dinge:

- Der Schaltungsaufbau erfolgt von hinten also das Labor steht so das der Batteriehalter direkt vor einem steht. Dach dem Aufbau einer Schaltung
muss das ganze Labor erst einmal gedreht werden um an die Bedienelemente zu kommen.

- Die Sprache war auch damals nicht ganz fachlich richtig, so leuchtet die LED nicht sondern sie "brennt".

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 25. Dez 2011, 15:51

Während der letzten vier Tage hatte ich wieder viel Zeit zum experimentieren.
Ich habe gerade das folgende Kapitel abgeschlossen:

16.8 Echte Laborarbeit Kennlinienaufnahme

Für den NPN Transistor BC238 werden insgesamt drei Kennlinien aufgenommen.
Der Basisstrom beträgt 30uA, 50uA bzw. 80 uA.

Für diese drei uA Werte der Basisströme wird die Spannung Kollektor-Emitter in 0,1V Schritten con 0,1V bis 0,9V eingestellt.
Die daraus jeweiligen Kollektor Ströme in mA werden in einer Tabelle notiert.
Abschliesend werden die Punkte in eine Vorlage übertragen und die drei Kennlinien gezeichnet.

Ich bin überrascht wie genau meine Werte mit der Beispieltabelle übereinstimmen.


Da erst immer die Kollektor-Emitter Spannung eingestellt wird um dann den Kollektorstrom gemessen wird, muss das Meßinstrument immer wieder umgesteckt werden.
Ich habe absichtlich auf die Verwendung eines zweiten Meßgerätes (Digitalmultimeter) verzichtet da dieses der damaligen Jugend auch nicht zur Verfügung gestanden hat.

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 26. Dez 2011, 15:43

Hallo zusammen

Im Scweinegalopp ging es weiter dürch die verschiedenen Transistorgrundschaltungen, Magnetismus und Verstärkrtschaltungen.

Endlich bin ich bei meinem Lieblingsthema angekommen:

27.3 Wir hören Mittelwellen

Im Kapitel 69.1 Seite 117 wird ausführlich beschrieben wie die MW Spule zu wickeln ist.
Das falten und kleben der Pappe zu einer rechteckigen Hülse die über den Ferritstab geschoben wird ging ja noch.

Verzweifelt bin ich an dem wickeln der Spule.
Wenn nicht sehr eng (Windung an Windung) gewickelt wird, recht der Platz nicht aus um alle Wicklungen auf der Pappe unter zu bringen.
Angefangen wird an Punkt 6 nach Punkt 5 mit 69 Windungen.
Diesen Teil habe zwei mal wieder abgewickelt.

Ich frage mich gerade wie die Kinder das früher geschafft haben...

Nachdem ich irgendwann geschafft habe die komplette Spule zu wickeln, habe ich das Ding kurzerhand mit Tesafilm zugepflastert.


Bild

zwischen Punkt 1 und zwei liegen 5 Windungen
zwischen Punkt 3 und 4 liegen 23 Windungen
zwischen Punkt 5 und 6 liegen 69 Windungen


Unverständlich ist die Tatsache das die Papprolle mit dem Kupferlackdraht an den Seiten nicht mit einer Art "Begrenzung" ausgestattet ist. Beim wickeln hatte ich die Papprolle in der rechten Hand und
irgendwann ist der Draht von einer der inneren Lagen über die Rolle geflutscht.

Ich habe alles wieder aufgerollt und den Kupferlackdraht auf einen Kunststoffkörper umgewickelt der aussieht wie eine Kabeltrommel.
So konnter der Draht wenigstens nicht rechts oder links von der Rolle laufen.

Bild

Wieder frage ich mich wie ein Kind 10-12 Jahre...

So, heute Abend werde ich das erste MW Radio aufbauen.


viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 27. Dez 2011, 09:24

Am zweiten Weihnachtsabend gegen 21:00 Uhr war es soweit. Ich habe das MW Radio des E200 in Betrieb genommen.
In den Abendstunden nach einbruch der Dämmerung ist der MW Empfang ja am besten. Dieser Hinweis fehlt übrigens in dem Handbuch
des E200.

Ich habe ohne Erde und Antenne 29 Sender empfangen können. Wenn man bedenkt das es seit erscheinen des Kastens
viele MW Sender nicht mehr gibt (z.B Bero Münster 531kHz am unteren Ende oder Radio Luxemburg 1440 kHz am oberen Ende)
dann finde ich dei Empfangsleistung beachtlich. :ausflipp:

Die Schaltung ist etwa doppelt so aufwendig wie die aus den moderneren Kästen XN3000 und Elektronik Profi.
Wenn ich mich richtig erinnere ist diese sogar aufwendiger und empfindlicher als alle MW Schaltungen aus dem Radio-Tech.

Ich hatte mir im Vorfeld eine Aussenantenne gespannt. 12 Meter Kupferlackdraht in etwa 3 Meter Höhe. Dazu eine Erdleitung
am Heizungsrohr. An einem Anschluss der Antenne ist gar nicht zu denken. Damit übersteuert der Empfänger gnadenlos.
Ich werde bei Gelegenheit mal eine Kürzere Antenne versuchen.

gleich werde versuchen die Kabelführung etwas zu optimieren.Weiterhin werde ich nach Aufbaubild 182 Seite 119
den Meßverstärker zur Feldstärkemessung im Radio einbauen.

Wollt ihr ein Bild ? :D

Für Rückmeldungen wie Anregungen oder Kritik wäre übrigens dankbar.

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 27. Dez 2011, 10:01

meiseAC hat geschrieben:An einem Anschluss der Antenne ist gar nicht zu denken. Damit übersteuert der Empfänger gnadenlos.


Die Länge der Antenne würde ich nicht verkleinern sondern sie über einen kleinen Kondensator, z.B. 10 pF (ausprobieren), an Punkt Y ankoppeln. Oder 5 Windungen (ausprobieren) auf den Ferritstab aufbringen und die beiden Enden an Antenne und Erde anschließen.

JuergenK

edit

Hier noch der Schaltplan des E200-MW-Empfängers (allerdings ohne den Feldstärke-Zusatz), gekennzeichnet durch Ferritantenne, HF-Verstärker, Diodengleichrichtung und Rückkopplung, zum Anklicken:

Bild
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 27. Dez 2011, 17:59

Hallo Jürgen

Das werde ich heute Abend mal probieren.

Hier ein Bild von dem kompletten Empfänger mit Feldstärkemessung nach Bild 182 a. auf Seite 120.

Bild
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon ThomasK » 28. Dez 2011, 01:05

Wenn ich das so lese und sehe packt mich die Lust meins auch mal wieder aufzubauen.
Ach ja: Soviel zu tun und so wenig Zeit... ;-)
Es macht im Übrigen Spaß, diesen Bericht zu lesen. Danke Rolf!

Viele Grüße,
Thomas
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 31. Dez 2011, 17:44

meiseAC hat geschrieben:Hallo zusammen

Im Scweinegalopp ging es weiter dürch die verschiedenen Transistorgrundschaltungen, Magnetismus und Verstärkrtschaltungen.

Endlich bin ich bei meinem Lieblingsthema angekommen:

27.3 Wir hören Mittelwellen

Im Kapitel 69.1 Seite 117 wird ausführlich beschrieben wie die MW Spule zu wickeln ist.
Das falten und kleben der Pappe zu einer rechteckigen Hülse die über den Ferritstab geschoben wird ging ja noch.

Verzweifelt bin ich an dem wickeln der Spule.
Wenn nicht sehr eng (Windung an Windung) gewickelt wird, recht der Platz nicht aus um alle Wicklungen auf der Pappe unter zu bringen.
Angefangen wird an Punkt 6 nach Punkt 5 mit 69 Windungen.
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Ich frage mich gerade wie die Kinder das früher geschafft haben...

Nachdem ich irgendwann geschafft habe die komplette Spule zu wickeln, habe ich das Ding kurzerhand mit Tesafilm zugepflastert.


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zwischen Punkt 1 und zwei liegen 5 Windungen
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Unverständlich ist die Tatsache das die Papprolle mit dem Kupferlackdraht an den Seiten nicht mit einer Art "Begrenzung" ausgestattet ist. Beim wickeln hatte ich die Papprolle in der rechten Hand und
irgendwann ist der Draht von einer der inneren Lagen über die Rolle geflutscht.

Ich habe alles wieder aufgerollt und den Kupferlackdraht auf einen Kunststoffkörper umgewickelt der aussieht wie eine Kabeltrommel.
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So, heute Abend werde ich das erste MW Radio aufbauen.


viele Grüße

Rolf



Hallo zusammen

Da ich in meinem Fundus ein Ferritkern gefunden habe der aus einem alten unvollständigem E200 stammt, habe ich mir den Spaß erlaubt die MW Spule für den Empfanger noch einmal zu wickeln.
Da ich keine Skalenscheibe auf dem Abstimmrad geklebt habe, bin ich nicht darauf angewiesen die Pappschablone auf der die Spule gewickelt ist über dem Kern so zu verschieben das die Sender halbwegs mit der Skala übereinstimmen.
Deshalb habe ich nun für die neue Spule einfach die Pappe weggelassen. Dies hatt den Vorteil das ich viel strammer und enger wickeln konnte. Die Anfänge und Enden habe ich mit Kleber fixiert.
Die Windungszahlen betragen wie bei der ersten Spule 59, 27 und 5 Windungen.

Bild

(Damit beide Bilder zum Vergeich eng zusammen stehen habe ich meinen eigenen Beitrag zitiert).

Ich bin gespannt ob ich einen Unterschied feststellen kann.

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 1. Jan 2012, 21:03

Mit der neu gewickelten Spule habe empfange ich unter gleichen Bedingungen 36 Sender. Das wären 7 Sender mehr als mit der ersten Version.
Der Aufbau mit dem Schwebesummer steht noch aus.

Bald beginne ich mit den Kästen Radio + Elektronik 100 und 101.
Dann werde ich aus dieser Reihe den besten MW Empfänger gegen den besten aus den E200 antreten lassen.
Möglicherweise sind die Schaltungen ja gleich oder fast gleich und nur der räumliche Aufbau ist entscheidend...

Viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 1. Jan 2012, 22:55

Hallo Rolf,

das Spulenwickeln war für mich als ca. 11 Jähriger kein Problem. Allerdings hatte mir mein Vater eine Spulenwickelmaschine aus seiner damaligen Firma mitgebracht. Das ging dann sehr gut und schnell.

Als Antenne empfiehlt Kosmos eine 6 Meter lange Antenne. Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern, ob diese tatsächlich besseren Emfang gebracht hat.

Wenn Du den E200 gegen den R+E100/101 antreten lassen willst, kannst Du auch noch das MW-Radio aus dem Ü3 an den Start gehen lassen, der aus dem R+E100 einen E200 machte. Der Kasten hat nur eine zusätzliche Schaltung enthalten, in der das MW-Radio des E200 verbessert sein sollte. Als Endstufe wurde das NF-Modul verwendet. Die Transistoren wurden als zusätzliche HF- und NF-Stufe verwendet. Dafür wurde der OP nur noch für die Aussteuerungs-Anzeige verwendet.

Gruß
Wolfgang
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 2. Jan 2012, 18:45

Hallo Wolfgang

Vielen Dank für den wichtigen Hinweis.

Dann werde ich drei Schaltungen gegeneinander antreten lassen.

Viele Grüße

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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 14. Feb 2013, 21:49

Das hast Du jetzt mal eben so auf die Schnelle über die Weihnachtsfeiertage gemacht? Respekt!

EDIT: Habe jetzt das bessere E200 Radio nach dem roten Plan aufgebaut. Es funktioniert soweit. Rein subjektiv schlechter als das ganz ähnliche Radio aus dem R+E100/101, ich empfange tagsüber keinen einzigen Fernsender. Möglicherweise hat die Größe des Ferritstabs einen Einfluß? Der aus dem E200 ist vergleichsweise winzig. Außerdem gibt es keinen "Hf-Trafo", der laut Beschreibung zum R+E 11 ganz wichtig sein soll. Nun warte ich auf einen lesbaren Plan von der Abstimmanzeige.

EDIT: Habe die Anzeige hingefummelt. Tatsächlich spielt das Radio auch mit alten Batterien (6x 1,35V), aber die Anzeige nicht, wie im Text beschrieben. Ich mußte neue Batterien einsetzen. Weiterhin habe ich gepfuscht und die Si-Diode, die das Signal für die Anzeigeeinheit gleichrichtet, durch eine Ge-Diode 1N60 ersetzt (wer nur den R+E 100/101 plus Ü3 besitzt, verfügt nur über eine einzige Ge-Diode, die schon für den Radioteil verbraucht ist). Dadurch steigt die Empfindlichkeit der Anzeige merklich. Bereits schwache Sender führen zu einem deutlichen Zeigerausschlag.
Weiterhin habe ich testhalber einen Hf-Trafo vom R+E 11 (bzw. 101) ausprobiert. Die Empfindlichkeit des Geräts steigt etwas, trotzdem scheint sie mir geringer als die vom "Original" (R+E 1/11/12 bzw R+E 100/101). Leider verfüge ich nicht über ein zweites Nf-Modul, aber eventuell werde ich versuchen, meinen Bastelkisten Empfänger ala R+E 1/11/12 (mit X-Labor Pult in Ermangelung der R+E 11/12) wieder aufzubauen, um einen direkten Vergleich zu ermöglichen.
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 3. Mär 2013, 19:48

meiseAC hat geschrieben:Dann werde ich drei Schaltungen gegeneinander antreten lassen.


Wie ist der Vergleich ausgegangen?
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 3. Mär 2013, 20:08

Hallo

Das größe Radio aus der Kombination Kosmos Radio und Elektronik 100 und 101 gegen das größte Radio des E200 mit den zusätzlichen Teilen
aus dem 100/101 und der Abstimmanzeige?

Na ja, also von der Empfindlichkeit her tun sich die beiden nicht viel, beide recht gut.
Die Bedienbarkeit finde ich bei dem E200 etwas besser weil der Drehko so eingebaut ist das er nur mit dem Daumen bedient werden kann.
Durch die Umschaltung vom unteren in den oberen MW Bereich ist der Drehweg des Drehkos beim E200 auch ohne Untersetzung feinfühlig genug.
Die Abstimmanzeige funktioniert mit der Zusatzschaltung (nicht die Pegelanzeige aus dem E200 Handbuch) sehr gut.
Der Klang wird durch die Abdeckhaube aus Pappe etwas voller.

Unter dem Strich ist der E200 mit den Zusatzschaltungen mein Favorit in Sachen MW Radio.

viele Grüße

Rolf
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 3. Mär 2013, 21:38

Mir ist die Idee gekommen, ob man auch ohne das Nf-Modul aus dem R+E 100 das E200 Radio verbessern kann, unter Zuhilfenahme eines weiteren Transistors (BC549C o.ä.) und weniger passiver Bauteile aus der Bastelkiste (Materialwert wenige Cent). Nf-Verstärkung sollte ausreichen per Op-Modul und der diskreten Gegentaktendstufe. Es fehlt nur die zweite Hf-Stufe im Original-MW-Radio des E200 gegenüber der Ü3-Version.

EDIT: Zunächst einmal habe ich das Nf-Modul aus dem R+E 100, welches im Handel nicht mehr erhältlich ist (es sei denn, man kauft extra einen R+E 100 Kasten bei Ebay), durch das neuere AMP-Modul aus der XN-Reihe ersetzt. Es müssen zwei Elkos, die beim alten Modul schon eingebaut sind, extern beschaltet werden (am Anschluß für die Verstärkungsregelung sowie am Laufsprecherausgang). Es ist kein Unterschied festzustellen, das Modul verwendet ohnehin das gleiche IC, TBA820.
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon DerAmateur » 6. Okt 2016, 21:56

Was empfängt man mit den E200 Mittelwellen-Empfängern denn heute noch? Die letzten deutschen Mittelwellensender wurden doch Ende 2015 abgeschaltet. Lohnt es sich noch, dem Kasten nachzujagen?
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 6. Okt 2016, 22:18

Sobald es dunkelt, erwacht das MW-Band zum Leben, nur eben in fremden Sprachen. Andere Länder sind nicht so dumm wie Deutschland. In England kann man überall auch tagsüber mehrere MW-Sender empfangen. In Deutschland kommen diese leider nur nach Sonnenuntergang an. In der nun kommenden Jahreszeit kann das schon am frühen Nachmittag funktionieren. Leider wurde BBC World Radio auf 648kHz abgeschaltet. Der Sender war hier als einziger aus England tagsüber zu hören.

Der E200 hat ohnehin nur wenige Radioversuche. Wenn man sich für allgemeine Elektronik interessiert, so ist der Kasten noch verwendbar. Ich hatte ihn 2006 gebraucht für 50€ erworben und letztes Jahr für etwa den gleichen Betrag wieder abgestoßen. Eine Wertsteigerung ist nicht zu erwarten, der Sammlerwert ist nicht gegeben. Mehr als 50€ würde ich aber auch heute nicht ausgeben (wenn vollständig).

Wenn man sich einfach nur schnell und billig mal ein MW-Superhetradio zusammenlöten will, so kann man für 6€ Bausätze aus China kaufen, z.B. HX-108. Funktioniert bestens.
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 7. Okt 2016, 14:48

Hallo,

der E200 hat letztlich nur eine MW-Radio, das durch eine Feldstärkeanzeige ergänzt werden kann. Dazu kommt ein KW-Radio und ein UKW-Radio. Die Radio-Technik wurde im Radio+Elektronik 100/101 breiter behandelt. Wenn es dir um Radioschaltungen geht, ist der E200 daher der falsche Kasten. Geht es dir um Elektronik im Allgemeinen bietet der Kasten eine sehr gute Grundlage.

Allerdings hat der Kasten als Kind der frühen 80er Jahre seine Grenzen in der Auswahl der Halbleiter. So findest du neben LED, Diode, NPN- und PNP-Transistor nur den LM324N (4-fach OP). Hallsensoren, 555-Timer und ähnliches kam erst in den Folgegenerationen dazu.

Gruß
Wolfgang
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon DerAmateur » 7. Okt 2016, 19:12

Hm für den Hx-108 würde ich den Lötkolben mal wieder in die Hand nehmen. Kästen lege ich mir eher für meine Kinder auf die Halde. Würdet ihr für Ältere eher den E200 oder den X4000 sehen? Ich fand den X4000 ja damals toll; die Kästen für Jüngere wie Spiele mit Elektronik und Spiele mit Radio auch.
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon Kosmonaut » 7. Okt 2016, 20:04

X4000 plus high-tech ist nicht verkehrt. Habe ich vor 10 Jahren zusammen für sage und schreibe 99€ per Ebay Sofortkauf erworben. Vor einigen Jahren dann wie Sauerbier bei ebay Kleinanzeigen eingestellt. Schließlich hat sich nach Monaten jemand gemeldet und den HighTech für 30€ abgenommen. Den X4000 hatte ich bei Ebay schließlich für einen kläglichen Betrag verramschen müssen. Erst wollte ihn jemand bei Kleinanzeigen, dann wieder nicht. Derselbe tolle Kunde hatte dann bei der Auktion zugeschlagen, aber bei Ebay eine andere Anschrift als bei paypal angegeben. Also kam das Paket zurück und ich mußte es noch einmal versenden. Am Ende habe ich Verlust gemacht. Fazit: Man müßte heutzutage beide Kästen zusammen für ca. 50€ erwerben können. Leider gibt es keine Ersatzteile mehr. Wenn etwas fehlt, hat man Pech gehabt.

Die R+E 100/101 hatte ich auch einmal. Die Radioversuche sind allesamt vom R+E 1, 11, 12 abgekupfert. Nachdem es auf der MW ruhig geworden ist, hatte ich die Kästen zusammen etwa für den Einkaufspreis wieder loswerden können (ca. 30€ zusammen, vollständig, gebraucht). Ich weiß nicht, ob man Kinder damit heute noch begeistern kann. Die jungen Leute hören kein Radio mehr, nicht mal UKW, und MW schon gar nicht. Kurzwelle ist auch uninteressant. Radio China auf allen Bereichen. Man hat doch heute die ganze Welt im Internet und per Handy ständig dabei. Die Technik dahinter interessiert so wenig wie die Kuh über das Gras nachdenkt, das sie frißt (Wer hat das gesagt?).

HX-108 http://www.ebay.de/itm/HX108-2-seven-tube-superheterodyne-AM-radio-Receiver-Frequency-525-1605KHz-kit-/181964695221 https://www.youtube.com/watch?v=v7BsIwMxFVk Auch ohne Fremdsprachenkenntnisse interessant und nützlich, zeigt es z.B. wie die Filter eingesetzt werden (Farben). Die Anleitung ist rein chinesisch und enthält wenig mehr als ein Schaltbild. Ebenfalls fehlen Hinweise, wie man einen Superhet abgleicht (Zf, Empfangsbereich, Skala, Vorkreis-Gleichlauf). Immerhin 7 Stellschrauben (3 ZF-Filter, Oszillatorspule, Spule auf dem Ferritstab, 2 Trimmer am Drehko). Es hilft, wenn man mal eines der verfemten Heinz Richter Bücher gelesen hat. Ich habe den Zusammenbau nebst Abgleich an einem Abend erledigt (ca. 4h). Geht sicher schneller, wenn man Akkordlohn erhält. :oops:
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Re: Erstinbetriebnahme Kosmos E200 Super Labor

Ungelesener Beitragvon DerAmateur » 7. Okt 2016, 22:42

Um die Begeisterungsfähigkeit der Kinder mache ich mir erstmal keine Sorgen. Schon der ganz einfache, recht neue Kasten Elektronik-Zauber mit statischer Elektrizität, einfachem Elektroskop, Glimmlampe etc kommt gut an. Das man eine Kunststoffplatte mit Wolle reibt, und damit eine Lampe zum Leuchten bringen kann, weckt den Sinn für Wunder. Wenn elektrische Ladung fließt, ist das elektrischer Strom ...

Der HighTech hat auch viel Spaß gemacht. Falls und wenn die Kleinen mal so fortgeschritten sind, würde ich heute zum Breadboard und den üblichen Anbietern wie alice1101983 auf EBay umschwenken. Arduino & Co sind eben doch etwas leistungsfähiger als ein Kosmos CP-1;)
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