Rolfi`s Kiste

Hier gibt es Fachwissen auch ohne Experimentierkästen

Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 25. Mär 2012, 20:47

Hallo zusammen

Habt ihr Lust auf ein kleinesa Ratespiel ohne Gewinn ?

Ok, also los geht es:

Frage Nr. 1 Was ist das ?


Bild



Bild



Bild




Alle die nun meinen es handelt sich bei dem Objekt um eine Holzkiste deren Deckel mittels hinten angebrachten Schanier um 180 Grad auf und zu geklappt werden kann haben Recht.

Frage Nr. 2: Was lässt sich daraus schönes basteln?



viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Holsch » 25. Mär 2012, 21:17

Eine Behausung für deinen schicken Detektor!
Holsch
 

Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon buedes » 25. Mär 2012, 21:23

Hallo Rolf,

aus diesen Vorschlägen darfst du dir etwas aussuchen: :blume:

Aufbewahrungskasten für deinen Kopfhörer, Gehäuse für ein Funkgerät, Postversandbox für empfindliche Teile, Kasten für deine Brille oder die Munharmonika, Elektronik- Werkzeugkasten, Messgerätebox, Blocktrommel, Griffelkasten, Briefmarkensammelbehälter, Bettel-Groschen-Kasten, als Unterlage für den abgebrochenen Schrank-Fuß, Frühstücks-Box, Garage für ein Meerschweinchen :lach:
usw.usw.... Reicht das?

wohlmeinende Grüße, Horst
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 25. Mär 2012, 21:28

Hallo Holsch

Das ist eine sehr gute, sehr richtige Antwort. :D

Morgen zerlege ich das Ding vorsichtig, reinige und poliere das Schanier, behandle das Schanier mit etwas Sprühöl und schleife die Kiste.
Mal sehen was ich für Farbe im Keller habe...vermutlich nur Holzschutzfarbe Bondex Rio Palisander.
Das ist ein schönes dunkel braun aber richt auch so, na ja ist halt für Außen gedacht :cry:
Ok, noch mal grübeln.

Obwohl, Horst hat auch gute Ideen. :mrgreen:


viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon FrankR » 25. Mär 2012, 23:20

meiseAC hat geschrieben:Obwohl, Horst hat auch gute Ideen.


Wenn wir (eigentlich meine ich besonders mich) weiterhin so viele Baukästen ersteigern, ist Horsts Vorschlag "Bettel-Groschen-Kasten" - zumindest für mich - am naheliegendsten!

Also Rolf, wenn Du irgendwann noch so eine schönen Kasten findest, dann weisst Du, wofür und warum Du ihn mir schenken(!!!) darfst.

Frank :-(
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 26. Mär 2012, 20:23

Habe heute die Kiste zerlegt, einige Stellen mit Holzspachtel verfüllt und die Innenliegenden Flächen gestrichen.
Sieht richtig bescheiden aus. Ist eine Nussbraune Farbe aber so umweltfreundliches Zeug, tropfarm wie Gelee. :evil:
Mal sehen wie das aussieht wenn es tzrocken ist. Alle Aussenflächen werde ich auf jeden Fall mit einer Schaumrolle rollen.

Sollte mir das Ergebnis das ihr dann hier sehen werdet nicht gefallen, dann rolle ich das ganze Ding mit Bondex Rio Palesander
Das ist der Rest vom Gartenzaun. Dann muss die Kiste eben gut durch lüften wird aber dafür niemals von Pilzen befallen. :mrgreen:

Mit dem Scharnier polieren war auch nix. Da wo Rost ist da ist die goldene Schicht weg. Anstatt einen Meter neu zu kaufen und passend zu sägen
habe ich nun ein paar einzelne Scharniere gekauft.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Holsch » 26. Mär 2012, 21:27

Die Vorher -Nachher -Show !
Bin gespannt,welches Make-Up du der Kiste verpasst!
Holsch
 

Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 27. Mär 2012, 19:48

Also...

Den Nunssbraun Gelee Mist habe ich nachdem das Zeug trocken war angeschliffen und eben alle innen liegenden Flächen mit Bondex Rio Palisander gestrichen. :ausflipp:

Morgen kommen die Aussenflächen dran und wenn die trocken sind mach ich Fotos von der Kiste.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 1. Apr 2012, 11:12

So, nachdem mir wie bereits geschrieben die erste Farbe nicht gefallen hat, habe ich nun Rio Palisander aufgetragen.
Nachdem alles trocken war habe ich noch eine Schicht Klarlack matt aufgetragen. Die Fläche des Deckels werde ich noch mal fein anschleifen und bit Klarlöack matt überziehen.


Bild


Bild


Bild


Leider war das durchgehende Schanierband nicht mehr zu retten. Es hatte bereits zu viel Rost angesetzt.
Es hat zwar funktioniert aber sah nicht mehr schön aus. Ich hätte im Baumarkt einen Meter kaufen und auf Maß absägen können aber ich habe mich für einzelne Schaniere entschieden.
Anstatt der beiliegenden goldenen Nägel habe ich eine Packung Schrauben gekauft. Leider befanden sich in dieser Packung nur 15 Stück Schrauben so das nun oben Rechts erst einmal eine Schraube fehlt.



Bild


Bild


Ich weiß moch nicht was ich wie darin einbaue, aber bestimmt wird es etwas sein womit man Sprache und Musik hören kann...

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Apr 2012, 09:48

Hallo zusammen

Hier mal ein Update von der Kiste.

Die Teile mussen nur noch in der richtigen Reihenfolghe angeordnet werden...

viele Grüße

Rolf

Bild
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon FrankR » 21. Apr 2012, 12:32

Hallo Rolf,

lange nichts mehr von Dir gehört!

Die Palisander-Farbe ist wirklich schön, ich mußte anfangs nur sehr genau hinschauen (am Bildschirm wirkt's natürlich anders!), um die Brauntöne zu sehen - dachte zunächst es wäre eine rein schwarze Kiste! Aber trotzdem: Sehr schön!

Leider hast Du uns die Fotos vom Zwischenversuch mit dem Umweltfreund-Nussbraun vorenthalten - hätte ich gerne gesehen als Kontrast!

Kleine Kritik: Leider sind jetzt die alten Schrauben/Nagel-Löcher von dem alten Scharnierband zu sehen! Gab's keine Scharniere in passenderer Breite, um diese zu überdecken bzw. Nutzen zu können? Ansonsten wirken die vier Scharniere sehr schön auf der dunklen Farbe!

Bin gespannt, was Du jetzt einbaust!
Wird es etwas sein, was völlig im Kasten steckst, oder wird es etwas, wo auch Teile (z.B. eine schöne Spule) nach außen geführt werden?

Wir werden sehen!


Edit - Zusatz: Ich sehe jetzt erst, daß da auf der Schaltdrahtrolle noch eine Röhre sitzt!
Das läßt ja auf etwas Schönes hoffen ...


Gruß

Frank
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Apr 2012, 13:30

Hallo Frank

Da hast du leider Recht.
Das alte durchgängige Schanierband war mit Schrauben befestigt die zu lang waren und die Wand durchstossen haben. Hier hätte ich alles zu spachteln müssen.

Hier mal die erste Anprobe:

Bild



Bild



Leider habe ich nicht bedacht wie dick der Deckel ist. Wenn ich nun das Poti von unten durch das vorgesehene Loch unten Rechts im Bild stecken kommt das Gewinde nicht oben durch und ich bekomme die Mutter nicht drauf. Mist, noch mehr gefummel...

Die Spule habe ich nur aufgesteckt damit ich die Maße der Löcher übernehmen und kontrollieren konnte.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon FrankR » 21. Apr 2012, 14:03

Genau so habe ich's mir vorgestellt ...

Hast Du selbst gewickelt - oder ist die Spule vom Kollegen Ribbek?

meiseAC hat geschrieben:Das alte durchgängige Schanierband war mit Schrauben befestigt die zu lang waren und die Wand durchstossen haben. Hier hätte ich alles zu spachteln müssen


Genau! Hättest Du mal ... :zunge:

meiseAC hat geschrieben:Wenn ich nun das Poti von unten durch das vorgesehene Loch unten Rechts im Bild stecken kommt das Gewinde nicht oben durch und ich bekomme die Mutter nicht drauf


Da gibt's doch bestimmt Potis mit längerem Gewinde, oder?

meiseAC hat geschrieben:Mist, noch mehr gefummel...


Ich dachte, daß ist's, was uns so einen großen Spaß bereitet! Ansonsten gibt's ja noch fertige Bausätze bei der guten alten Mutter Conrad ...

Also, ich verfolge weiterhin mit Spannung und Sinn für's Ästhetische Deine Fortschritte!

Frank :winkie:
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Apr 2012, 15:15

Die Spule gehört zu Ribbecks Radio und diente hier als Maßvolage für den richtigen Abstand der Buchsen. Wobei ich selbstverständlich später auch mal diese Spule ausprobieren werde.
Ich habe mittlerweile auch seinen Spulenkoppler hier der die gleichen Maße hat.
Meine Spulen kann ich nicht so toll wickeln, das wird irgendetwas aufgewickeltes werden...

Mit dem Poti habe ich schon was gebastelt.

Ich mache hgeute Abend noch mal ein Bild.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon buedes » 21. Apr 2012, 17:54

meiseAC hat geschrieben:Leider habe ich nicht bedacht wie dick der Deckel ist. Wenn ich nun das Poti von unten durch das vorgesehene Loch unten Rechts im Bild stecken kommt das Gewinde nicht oben durch und ich bekomme die Mutter nicht drauf.

Hallo Rolf,

du könntest von unten mit einem größeren Flachfäser o.ä.für die Gegenmutter mehr Platz schaffen.

Gruß, Horst
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Apr 2012, 18:59

Hallo Buedes

Leider habe ich nur normale Bohrer bis 10mm im Haus.
Genau deswegen habe ich gerade das Problem das 16mm Loch für den Röhrensockel zu fertigen.
Die 6mm muss ich wohl mit der Rundfeile rein schnitzen...

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 21. Apr 2012, 21:10

Hier die letzten Bilder für heute Abend:

Bild


Auf der Kiste und auf den Knöpfen liegt noch viel Staub...


Bild



Hier der Grund warum es so langsam vorwärts geht...


Bild


Ich hoffe das es morgen weiter geht.


viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon FrankR » 21. Apr 2012, 21:15

meiseAC hat geschrieben:Meine Spulen kann ich nicht so toll wickeln, das wird irgendetwas aufgewickeltes werden...


Jetzt ist wohl mal ein ernstes und strenges Wort angebracht!
Du hast jetzt so toll angefangen und wirst natürlich nicht "irgendetwas Aufgewickeltes" auf Deine tolle Kiste setzen! :evil:

Und deshalb schicke ich Dir den wohl besten Link über's Spulenwickeln, den ich bisher gefunden habe.
Für alle möglichen Spulentypen findest Du dort übersichtliche Anleitungen, wie diese herzustellen sind, zusätzlich noch alle möglichen Daten über Anzahl Windungen etc., und sogar die Angabe von Einkaufsmöglichkeiten für verschiedene Litzen.

Aber bestimmt kennst Du die Seite schon, sie ist auf Jogis Roehrenbude zu finden und zwar hier:
Jogi Spulenwickel Seite.

Frank :winkie:

PS: Wieso ist die Kiste im zweiten Bild auf einmal hellbraun? Hat Miezi den lecken Lack abgeschleckt?
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon buedes » 21. Apr 2012, 22:03

Hallo Frank,

eine sehr informative und auch anregende Seite hast du da verlinkt. Auf Jogis Homepage war ich zwar auch schon und habe dort an adrerer Stelle diese fantastische Kreuzwickelmaschine gefunden. Dass man aber auch ein Gerät zum manuellen Wickeln bauen kann, wusste ich bisher noch niicht.

Auf alle Fälle werde ich mir diesen Link einmal unter "Suche und Finde" abspeichern.

Gruß, Horst
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 22. Apr 2012, 19:47

Hallo zusammen


Ich stecke gerade fest...

Könnt ihr mal schauen wie das hier gehen soll?

Im Schaltplan im Bereich des Derhkondensators, und des Schalters der einen Teil gegen Masse schaltet?

Das sind zwei Plattenpakete a. 230 pF die eine gemeinsame Masse haben.
OK ich habe ein Exemplar mit zwei mal 500 pF (gemeinsame Masse) müsste also die Schaltung anpassen
aber an der Stelle verstehe ich den Schaltplan nicht glaube ich???

Wenn mann nun schaut wie das in dem darunter stehenden Verdrahtungsplan an der Stelle verschaltet ist verstehe ich es zwei mal nicht mehr.
Für mich sieht das aus als gäbe es einen Unterschied zwischen der Verschaltung in der Kiste und im Schaltplan.

Im Schaltplan ist das meiner Meinung nur zu machen wenn man wirklich zwei getrennte 320pF mit getrennten Anschlüssen ohne gemeinsame Masse hat oder?


http://www.welt-der-alten-radios.de/tec ... an-59.html


viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon JuergenK » 22. Apr 2012, 20:06

Hallo Rolf,

nee, kein Problem: der (gemeinsame) Stator des Doppeldrehkos geht einfach ständig an Masse.

Der zweite - im Schaltplan rechte - Rotor plus ggf. der dazugehörige Parallelkondensator (C4a und C9) werden über den Schalter parallel zum ständig angeschlossenen Drehko-Rotor (C4, links im Plan) angeschlossen. Der Schalter geht also nicht (!) Richtung Masse, sondern zum "heißen" Ende des Schwingkreises.

JuergenK


edit: Georg (s.u.) hat natürlich recht: der gemeinsame Rotor geht an Masse, der zweite Stator wird per Schalter dem ersten Stator zugeschaltet. :oops:
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 22. Apr 2012, 20:16

Nach
meiner Meinung ist der Schaltplan in dieser Ecke falsch.
Normale Mehrfachdrehkos sind immer so verschaltet, daß
die Rotoren alle mit dem Rahmen verbunden sind, und
mit der Masse der Schaltung verbunden werden.
Die Statoren sind isoliert und einzeln anschließbar.
Der Verdrahtungsplan ist richtig.
Gruß
Georg
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 22. Apr 2012, 20:20

Hallo Jürgen

Ist da jetzt ein Fehler im Schaltplan oder wo ist das heiße Ende des Schwingkreises?

Nun habe ich aber 2 Plattenpakete mit max. 500 Pf.

Könnte ich einfach ein Paket weglassen, das andere mit 500pF so verschalten wie C4 linke Seite und einen Kondensator mittels Schalter... ja was?
(Parallel vergrößert die Kapazität doch noch) wo hin schalten?

viuele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 22. Apr 2012, 20:22

Georg hat geschrieben:Nach
meiner Meinung ist der Schaltplan in dieser Ecke falsch.
Normale Mehrfachdrehkos sind immer so verschaltet, daß
die Rotoren alle mit dem Rahmen verbunden sind, und
mit der Masse der Schaltung verbunden werden.
Die Statoren sind isoliert und einzeln anschließbar.
Der Verdrahtungsplan ist richtig.
Gruß
Georg


Hallo Georg

Also so habe ich das auch gesehen.

Nun habe ich wie gesagt einen Luft Drehko mit 2 x 500pF.
Wie muss ich den nun richtig verschalten ?

Derzeit habe ich ein Plattenpaket so verschaltet als wäre im Plan nichts anderes eingezeichnet als der Drehko C4, also ohne C4 a un d ohne C9.
Ich höre nur leises gezischel oder quietschen je nach Einstellungen des Drehkos und der Rückkopplung.
Das mit einer Aussenantenne 2 x ca, 15 Meter???

Übrigens:

Im Schaltplan ist der Pin 4 der Röhre nicht verschaltet.
Die Röhre glüht aber nur wenn ich diesen Pin 4 mitt Masse verbinde.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 22. Apr 2012, 20:55

JuergenK hat geschrieben:Hallo Rolf,

nee, kein Problem: der (gemeinsame) Stator des Doppeldrehkos geht einfach ständig an Masse.

Der zweite - im Schaltplan rechte - Rotor plus ggf. der dazugehörige Parallelkondensator (C4a und C9) werden über den Schalter parallel zum ständig angeschlossenen Drehko-Rotor (C4, links im Plan) angeschlossen. Der Schalter geht also nicht (!) Richtung Masse, sondern zum "heißen" Ende des Schwingkreises.

JuergenK


edit: Georg (s.u.) hat natürlich recht: der gemeinsame Rotor geht an Masse, der zweite Stator wird per Schalter dem ersten Stator zugeschaltet. :oops:


Dann würde ich aber das zweite Plattenpaket mit dem ersten paralell schalten und hätte 1000 pF.

Ich denke eher ich müsste das zweite Plattenpaket einfach ungenutzt lassen, den Schalter und C9 ebenfalls weglassen und gut ist oder?

Also einfach nur der linke C4 mit 500 pF.

viele Grüße

Roilf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 22. Apr 2012, 21:06

Ich verstehe den Schaltplan so, daß bei offenem S2 zunächst
nur der erst Drehkoteil C4 wirksam ist.
Du hast nun in diesem Fall 30 bis 500 pF, anstelle 30 bis 320 pF
(Anfangswerte geschätzt).
Bei geschlossenem S2 hast du 60 bis 1000 pF, das "Original"
hat 60 bis 820 pF.
Du kannst auf jeden Fall C9 weglassen.
Grundsätzlich stört der größere Kapazitätsbereich nicht, nur könnte
das Empfänger damit bis unter 500 kHz arbeiten.
(Wo man heute außer der ZF von Superheten nichts mehr findet.)

Das mit den Pins 3 bzw 4 verstehe ich nicht. Pin 3 ist doch mit Masse
verbunden, Pin 4 mit der Heizbatterie.
Hast du beachtet, daß die Nummerierung von Röhren immer der Blick von
unten ist?
Gruß
Georg
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 23. Apr 2012, 08:40

Jetzt will ich auch noch mal was zu dem Schaltbild sagen:

Wie schon angesprochen sind die Rotoren mit dem Drehkogehäuse verbunden und die Statoren einzeln herausgeführt. In vielen Schaltungen werden daher die Rotoren an Masse gelegt. Das hat zwei Gründe. 1. Des Gerät hat eine geringere Handempfindlichkeit, da die Achse und das Gehäuse an Masse liegen. 2. Doppeldrehkos werden meistens in Superhead-Empfänger verwendet. Ein Plattenpaket bedient den Schwingkreis, das andere den Oszilator. Da ist dann die Masse das einige gemeinsame Potential.

Grundsätzlich ist es egal ob bei der vorliegenden Schaltung der gemeinsame Drehkoanschluss an Masse oder am heißen Ende liegt. Liegt er am heißen Ende - wie dargestellt - wird die Abstimmung wahrscheinlich etwas handempfindlich. Dreht man den Schaltungsteil und legt den gemeinsamen Drehkoanschluss an Masse, liegt der Schalter am heißen Ende des Schwingkreises. Damit kann je nach Aufbau eventuell die Güte des Schwingkreises leiden, durch unbekannte Parallelkapazitäten auf Grund der Leitungen zum Schalter, oder eben auch die Handempfindlichkeit steigen. Im konkreten Fall kann man beides testen und sich dann für das kleinere Übel entscheiden.

Gruß
Wolfgang
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 23. Apr 2012, 08:52

Hallo Wolfgang

Ich glaube nun habe ich es verstanden.

Bedeuten deine Ausführungen das die gemeinsame Masse des Doppel Drekos (Rotoren) in der Schaltung an Punkt a (und über die einzelnen Kondensatoren der Antenneneingänge an den selbigen) liegen und das ein Plattenpaket (Sator) ständig an Masse liegt und das zweite Paket über den Schalter bei Bedarf ebenfalls (parallel) zu dem ersten Plattenpaket geschaltet wird?

Dies würde im Schaltplan also bedeuten 320 pF immer aktiv, bei Bedarf 2 x 320 pF also 640 pF?

Was bedeutet die für meinen Drehko mit 2 x 500 pF (ausgemessen ca. 2 x 450 pF)?

Einfach nur ein Plattenpaket nutzen und den Schalter weglassen oder Kapazitäten am Drehko in Reihe schalten so das ich auf die original Werte komme?

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 23. Apr 2012, 09:57

Hallo Rolf,

meiseAC hat geschrieben:Bedeuten deine Ausführungen das die gemeinsame Masse des Doppel Drekos (Rotoren) in der Schaltung an Punkt a (und über die einzelnen Kondensatoren der Antenneneingänge an den selbigen) liegen und das ein Plattenpaket (Sator) ständig an Masse liegt und das zweite Paket über den Schalter bei Bedarf ebenfalls (parallel) zu dem ersten Plattenpaket geschaltet wird?


richtig.

meiseAC hat geschrieben:Was bedeutet die für meinen Drehko mit 2 x 500 pF (ausgemessen ca. 2 x 450 pF)?
Einfach nur ein Plattenpaket nutzen und den Schalter weglassen oder Kapazitäten am Drehko in Reihe schalten so das ich auf die original Werte komme?


Eine Reihenschaltung bringt wenig Erfolg. Da die Linearität des Drehkos verloren geht. Details siehe hier (Seite ganz unten):

http://www.erinacom.org/elektronik/gera ... radio.html

Entweder Du verwendest nur eine Plattenpaket und machst die Bandspreizung durch einen Festkondensator, oder Du wickelst Dir andere Spulen, die von der Induktivität zu deinem Kondensator passen.

Auf der Seite http://www.erinacom.org gibt es irgendwo auch ein kleines Programm zum Berechnen von Schwingkreisen und einlagigen Zylinderspulen.

Gruß
Wolfgang

Gruß
Wolfgang
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 23. Apr 2012, 10:22

Hallo Wolfgang

Mit diesen Werkzeugen bin ich in der Lage mir Maßgeschneiderte Spulen für meinen 500 pF Drehko herzustellen.

vielen Dank dafür.

Sehe ich richtig so das für den MW Bereich bei einem Dreko von 500pF eine Spule von 180 uH ideal wäre um das untere und obere Ende des MW Bandes gut zu streifen?

Dann würde die Windungszahl im wesendlichen ja nur noch von dem gewählten Durchmesser der Spule und von der Dicke des Drahtes abhängen.

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 23. Apr 2012, 11:20

Frage ... oder Kapazitäten am Drehko in Reihe schalten so das ich auf die original Werte komme?

Antw. Eine Reihenschaltung bringt wenig Erfolg. Da die Linearität des Drehkos verloren geht. Details siehe hier (Seite ganz unten):

http://www.erinacom.org/elektronik/gera ... radio.html


Hallo Wolfgang,
In dem Link ist von der Reihenschaltung eines Festkondensators die Rede (wie C9 zu C4a),
die Frage hier war aber die Reihenschaltung der beiden Plattenpakete des Drehkos.
Dabei (Rotor "freischwebend" vorausgesetzt) ändert sich nichts an der Drehwinkel/Kapazitäts
Funktion. Allerdings hätte der Drehko dann nur 250 pF.
Der Ausdruck "Linearität" ist in diesem Zusammenhang unglücklich, denn an diesen
Drehkos ist nichts linear!
Der Radiomann-Drehko ist Kapazitätsgerade, in den 20ern gab es frequenzgerade Drehkos,
und später setzten sich mit den Superhets der logarithmische Typ oder der
Wellenlängengerade Typ durch.
FÜr eine gleichmäßige Verteilung der Sender auf der Skala bräuchte man einen Frequenzgeraden Drehko,
diie sind aber wegen der Bauform recht vibrationsempfindlich und platzraubend.
Gruß
Georg
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 23. Apr 2012, 11:30

Hallo Georg

Ich muss hier Wolfgang beispringen.
Ich habe mich unglücklich ausgedrückt.
In der Tat wollte ich den Plattenpaketen je einen Kondensator in Reihe schalten um so pro Plattenpaket auf etwa 330pF zu kommen.

Mittlerweile überlege ich von meinem Kondensator (2 x ca. 500pF) einfach ein Pklattenpaket wegzulassen. Damit hätte sich auch der Schalter erledigt der übrigens in der Stückliste als Umschalter bezeichnet wird).

viele Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 23. Apr 2012, 11:52

Mittlerweile überlege ich von meinem Kondensator (2 x ca. 500pF) einfach ein Pklattenpaket wegzulassen.


Das ist das Vernünftigste. Mich haben diese 320 pF Drekos, die in den 60ern aufkamen,
immer geärgert. Zum Basteln verwende ich immer alte mit 500 pF.
Gruß
Georg
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 23. Apr 2012, 14:02

Hallo Rolf,

soweit alles richtig. Vorrausgesetzt, die wickelst die Spule schön Windung neben Windung. Mit etwas Abstand zwischen den einzelnen Windungen sinkt die Induktivität, aber die Güte steigt auf Grund sinkender Parallelkapazitäten.

Die Berechnungen haben allerdings eine gewisse Ungenauigkeit. Daher kannst Du in dem Programm auch zwischen zwei Berechnungsvarianten umschalten. Aber die Richtung passt schon sehr gut.

Viel Spaß beim Rechnung und Wickeln.

Gruß
Wolfgang
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon meiseAC » 23. Apr 2012, 14:11

Hallo Wolfgang

Ich hätte die Möglichkeit die Spule zu messen.
Dies bedeutet aber ich müsste erst einmal mit den Schiebereglern die Windungszahl ausrechnen, dann etwas mehr wickeln und abschließend immer wieder messen und abwickeln (anders herum immer wieder anstückeln wäre ja schlecht) :D
Heute werde ich mal meinen Luft Drehko genau messen.


Leider ist die von mir bestellte und vorab bezahlte Hochfrequenzlitze auch nach 10 Kalendertagen immer noch nicht eingetroffen.
Am 13.04. die Hochfrequenzlitze bei Oppermann Elektronik bestellt und per online Banking überwiesen. Am 20. sagte man mir am Telefon Warensendung kann dauern... und heute ist der 23.

Das passiert mir auch nicht mehr!

viel Grüße

Rolf
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 23. Apr 2012, 17:09

aber die Güte steigt auf Grund sinkender Parallelkapazitäten.


???
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 23. Apr 2012, 17:49

meiseAC hat geschrieben:Ich hätte die Möglichkeit die Spule zu messen.
Dies bedeutet aber ich müsste erst einmal mit den Schiebereglern die Windungszahl ausrechnen, dann etwas mehr wickeln und abschließend immer wieder messen und abwickeln (anders herum immer wieder anstückeln wäre ja schlecht) :D


So genau kommte es auch wieder nicht darauf an. Möglich währe ja, dass Du die Spule etwas kleiner machst für den oberen Frequenzbereich. Den unteren Bereich erreichst Du dann durch zuschalten eines weiteren Kondensators.


@Georg
Je Höher die Güte eines Schwingkreises, je besser lassen sich Sender selektieren und schwache Sender empfangen. Um eine hohe Güte zu erreichen, soll die Spule eine reine Induktivität und der Kondensator eine reine Kapazität sein. Jeder ohmsche Anteil oder eben kapazitiver Anteil in der Spule lässt die Güte schlechter werden.

Gruß
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Georg » 23. Apr 2012, 18:40

@Wolfgang,
die Güte von Spulen hängt von dem Verhältnis von induktivem
zu ohmschen Widerstand ab, sonst nichts.
Der ohmsch Widerstand wird zunächst vom Skin-Effekt bestimmt,
dann (quasi als Skin-Effekt höherer Ordnung) von den Magnetfeldern
der benachbarten Windungen. Dieses Phänommen nennt man den
Proximity-Effekt (zu deutsch "Nähe"-Effekt), er bewirkt auf verwickelte
Weise, daß der Strom nicht die ganze Oberfläche (Umfang) des Drahtes
gleichmäßig durchströmt, sondern zwischen den Windungen konzentriert wird.
Netto bedeutet das einen höheren ohmschen Widerstand der Spule verglichen
mit dem selben Draht in gerade ausgesteckter Form.
Mit der Eigenkapazität der Spule hat es nichts zu tun.
Seltsamerweise hat der Abstand der Windungsdrähte keinen Einfluß auf die
Eigenkapazität, was mir auch lange verborgen blieb.
Gruß
Georg
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon wolfgang » 23. Apr 2012, 22:03

@Georg

Ich habe das auch nur irgendwo gelesen. Daher kann ich meine These weder beweißen noch dementieren. Also passe ich mal meine Aussage entsprechend Deinen guten Ausführungen an:

"Mit etwas Abstand zwischen den einzelnen Windungen sinkt bei gleicher Länge der Spule deren Induktivität, aber die Güte steigt auf Grund geringer Auswirkungen des Proximity-Effektes."

Gruß
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Re: Rolfi`s Kiste

Ungelesener Beitragvon Mike » 24. Apr 2012, 01:08

Hmm.

Georg hat geschrieben:die Güte von Spulen hängt von dem Verhältnis von induktivem zu ohmschen Widerstand ab, sonst nichts.
In die (frequenzabhängige) Induktivität geht die Eigenkapazität aber gegenläufig mit ein. Verluste sind auch dielektrische Verluste durch die Eigenkapazität.

Georg hat geschrieben:Seltsamerweise hat der Abstand der Windungsdrähte keinen Einfluß auf die Eigenkapazität, was mir auch lange verborgen blieb.
Für Zylinderspulen ohne Kern? Da wird die Eigenkapazität doch in der Hauptsache durch die Wirkung des elektrischen Felds zwischen Windungen (Kupfer - Dielektrikum Lack/Luft/Lack - Kupfer) bestimmt. Mache ich die Abstände größer, ist es wie Vergrößern der Platten eines Plattenkondensators.

Fürs Basteln würde ich das ganze Uni-relevante Geraffel (http://www2.ihe.uni-karlsruhe.de/lehre/ ... ap_1_2.pdf, http://www.kalibrierinfo.de/kalib/buch/CAL4A.PDF) aber vergessen wollen, der Spaß geht sonst flöten. Ist für einen Spitzen-Detektor vielleicht interessant (http://www.roehrentechnik.de/html/flachspulen.html, http://www.roehrentechnik.de/html/hf-litzen.html), aber nicht für ein schönes Audion.

Nichts für ungut,
Mike.
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