Alte Dauermagnete auffrischen ?

Hier gibt es Fachwissen auch ohne Experimentierkästen

Re: Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon Georg » 24. Mär 2016, 16:39

Hallo Physikfan,
die Magnete aus den Baukästen Elektro und von Siemens
magnetisiert man am besten mit den Spulen im Kasten.
Dazu sind ein bis zwei Normalbatterien ausreichend.
Das Gleiche gilt für die Kompassnadeln.
Etwas schwieriger sind die Hufeisenmagnete aus den
Elektromännern bzw. aus den Trix-Elektromotoren, für die
passende Spulen in den Kästen nicht enthalten sind.
(Anbei Bilder)
Gruß
Georg

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Widerstand minimieren bei Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon Physikfan » 29. Mär 2016, 13:59

Hallo Horst

Ich möchte auch mein 5V 180A Netzgerät einsetzen, daher darf der Außenwiderstand maximal 0,028 Ohm betragen und überlege als Zuleitung die bereits angesprochenen Starthilfekabel zu verwenden.
Die Kabel haben jeweils bei 40mm**2 und 3,5 Länge etwa 0,006 Ohm Widerstand.
Zwei Kabel daher 0,012 Ohm. Daher darf der Widerstand der Spule maximal 0,014 betragen, alles unter Vernachlässigung der Spuleninduktivität.
Ich bin gespannt, ob ich das irgenwie hinbekomme.
Bitte, wie groß ist denn der Widerstand Deiner der Spule (ohne Zuleitungen etc.) und welchen Querschnitt hast Du denn da verwendet?

Viele Grüße

Physikfan
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Re: Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon buedes » 29. Mär 2016, 15:50

Hallo Physikfan,

...also den ohmschen Widerstand der Spule habe ich jetzt gemessen mit 0,093 Ohm. Die doppelt gewickelte Spule hat 100 Windungen und besteht aus isoliertem Kupferdraht von 1,8mm Durchmesser, macht ungefähr 2,5 qmm Querschnitt.
Als Hilfsmittel zum Wickeln diente mir ein Rohr mit 32mm D. (1" Wasserleitungsrohr)
Zu dieser Arbeit habe ich die Drehbank eingesetzt.

Gruß, Horst

P.S.
Die Spule ist 200mm lang! (05.04.2016)
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Re: Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon Physikfan » 5. Apr 2016, 18:30

Hallo Horst

Berechnen wir jetzt einmal, wie nahe Du mit Deiner Anordung aus einem
Elko mit 100 000uF,
einer Luftspule mit 100 Windungen und einer Länge von 20 cm
sowie einem maximalen Anfangsstrom von etwa 200 A
der magnetischen Sättigungflußdichte von Eisen kommst:

Also Stromstärke x Windungszahl x Permeabilität/ Spulenlänge

200 x 100 x (1,25 x 10**-6)/0,2 = 0,125 Tesla

Wenn ich da jetzt richtig gerechnet habe, ist das in etwa ein Zehntel der magnetischen Sättigungflußdichte von Eisen und daher
SEHR BEACHTLICH !

Viele Grüße

Physikfan
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Re: Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon Physikfan » 5. Apr 2016, 18:49

Hallo Horst

Ich möchte zurückkommen auf Deinen Betrag vom 12. März zu diesem Thema, wo Du die Abklingzeit mit Deinem Speicheroszilloskop gemessen hast.
Meine Frage zu diesem Experiment:
wie sehr kannst Du die Zeitachse noch dehnen?
Ich denke, es ist recht spannend, auch den Anstieg des Stromes kurz nach dem Einschalten in Deiner Anordung zu sehen.

Viele Grüße

Physikfan
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Re: Alte Dauermagnete auffrischen ?

Ungelesener Beitragvon buedes » 6. Apr 2016, 09:22

Hallo Physikfan,
2ms pro Division ist die max. Auflösung der Zeiteinheit.

IMAG003.jpg
IMAG003.jpg (38.22 KiB) 2171-mal betrachtet

Dann wird aber hinten die Abklingzeit, die ja 56ms beträgt, nicht mehr ganz dargestellt.

Gruß, Horst
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